„Kunst in der City“ gut besucht / Abschluss leidet unter schlechtem Wetter

Bilanz der Organisatoren: „Eine gute Woche für Diepholz“

Abschluss beim verkaufsoffenen Sonntag: Mit „K“-Fähnchen waren Geschäfte und andere Räume in der Innenstadt markiert, in denen bei „Kunst in der City“ Werke ausgestellt waren. - Foto: Jansen

Diepholz - Nieselregen, herbstliche Kühle: Das Wetter war nicht optimal beim verkaufsoffenen Sonntag als Abschluss der Fördergemeinschafts-Aktion „Kunst in der City´“. Trotzdem war der Besuch noch relativ gut.

Kunstinteressierte kamen auf ihre Kosten: Sie konnten Werke von 50 Malerinnen und Malern sowie anderen Kulturschaffenden in Geschäften und anderen Räumen betrachten und meist auch kaufen. In der Regel waren die Künstler am Sonntag zum Abschluss der einwöchigen Aktion vor Ort.

In der Fußgängerzone spielten am Nachmittag in einem Pavillon Klavierschüler der Musikschule Monika Zilke.

Eine andere, aber beim Publikum auch gut ankommende Art von Musik bot das neue „Redkorps“. Die heimischen Musikfreunde, die sich unter dem Dach des Schützenkorps Diepholz zusammengefunden und als Markenzeichen rote Hüte gewählt haben, marschierten am Nachmittag durch die Fußgängerzone. Die Gruppe mit viel Spaß an der Musik kam vom Schloss. Dort war das „Redkops“ zunächst beim Rosenfest des Heimatvereins Diepholz aufgetreten.

50 Künstlerinnen und Künstler stellten eine Woche lang bei „Kunst in der City“ in Diepholz aus – hier Werke der Malgruppe des Vechtaer Kunstlehrers Jürgen Frey, der selbst eine Sonderausstellung im Alten Rathaus hatte, in einem leer stehenden Ladenlokal. - Foto: Jansen

Auch dieses Fest litt unter dem nicht gerade sommerlichen Wetter. Dennoch zeigte sich Heimatvereins-Vorsitzender Richard W. Bitter am frühen Abend mit Besuch und Umsatz beim Kaffee-und-Kuchen-Verkauf zufrieden. Im vom Heimatverein angelegten und gepflegten Rosengarten am Schloss konnten Besucher ein Gläschen Sekt bekommen. Die Diepholzer Tagesmütter steuerten wieder ein Aktionsprogramm für Kinder zum Rosenfest bei.

Eine Ergänzung zu „Kunst in der City“ war auch das Gemeindefest, das St. Nicolai neben der Kirche feierte.

Bärbel Schmitz, Initiatorin von „Kunst in der City“ und Leiterin der Fördergemeinschafts-Arbeitsgruppe, zeigte sich am Sonntagabend sehr zufrieden: „Das war eine gute Woche für Diepholz.“

Auf dem Weg, eine neue „Kultband“ zu werden: Das neue „Redkorps“ des Schützenkorps sorgte für Musik bei „Kunst in der City“. Nach dem Auftritt im Schlosshof beim Rosenfest des Heimatvereins Diepholz zog die Marchingband durch die Fußgängerzone. - Foto: Jansen

Der Besuch sei auch von Montag bis Samstag sehr gut gewesen. Am Sonntag seien in Galerien – also in Ausstellungen in leer stehenden Ladenlokalen und anderen Räumen – bis zu 300 Besucher gezählt worden. Bärbel Schmitz betonte: „,Kunst in der City’ zieht auch ein anderes Publikum nach Diepholz.“ Sie freut sich schon auf die nächste Auflage im Jahr 2019.

„Kunst in der City“ gibt es jedes Jahr im Sommer seit 2002.  - ej

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