Bereitschaft ab 1. Januar aufgelöst

HNO-Fachärzte: Notdienst gestrichen

Diepholz - Den Notdienst der Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO) gibt es ab 1. Januar in der Region Diepholz nicht mehr.

„Sehr zum Leidweisen der betroffenen Patienten – aber auch der HNO-Ärzte der Region – hat die Kassenärztliche Vereinigung in Niedersachsen nun den speziell für HNO-Notfälle bislang angebotenen HNO-Bereitschaftsdienst der niedergelassenen HNO-Ärzte und ihrer Praxen aufgelöst“, erklärte der HNO-Facharzt Dr. Oliver Goldschmidt, der in Diepholz gemeinsam mit seiner Frau Dr. Katrin Goldschmidt an der Bahnhofstraße eine HNO-Praxis betreibt, in einer Pressemitteilung.

Ab 1. Januar 2015 müssen sich Patienten mit Beschwerden im hals-nasen- ohrenärztlichen Bereich nun beim allgemeinen Bereitschaftsdienst melden. Dieser ist zu bestimmten Zeiten in Notfallsprechstunden (in Diepholz in der Alexianer-Klinik) aufzusuchen oder telefonisch über die einheitliche kostenfreie Telefonnummer 116 117 zu erreichen. In lebensbedrohlichen Notfällen ist der Rettungsdienst unter 112 telefonisch zu rufen.

Erhalten bleiben laut Goldschmidt derzeit nur noch spezielle augenärztliche und kinderärztliche Bereitschaftsdienste. Die Kliniken der Region stehen weiterhin je nach klinischer Ausrichtung fachspezifisch für besondere Krankheitsfälle auf Überweisung oder Einweisung durch den allgemeinen Notdienst oder über den direkten Transport durch den Rettungsdienst und ihre Notfallambulanzen zur Verfügung.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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