Richtfest beim Anbau des Gerätehaus in Sankt Hülfe

Bauarbeiten laufen nach Plan: Feuerwehrleute packen mit an

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Richfest beim Anbau des Feuerwehrgerätehauses Sankt Hülfe: Günther Klemm, Uwe Aumann und stellvertretender Bürgermeister Hans-Ulrich Püschel (v. links) bei ihren Ansprachen.

Sankt hülfe - Nahezu jedes neuerrichtete Gebäude bekommt einen Richtkranz. So war es auch bei der Ortsfeuerwehr Sankt Hülfe. Ortsbrandmeister Uwe Aumann begrüßte zum Richtfest aktive und passive Kameraden, Mitglieder benachbarter Wehren, Nachbarn, Handwerker und Offizielle.

Als erstes stellte Aumann die Frage: „Was war hier vor 30 Jahren?“ Das wussten Ortsansässige: Vor 30 Jahren fand hier ebenfalls ein Richtfest statt – das jetzige Feuerwehrgerätehaus erhielt einen Richtkranz.

Den aktuellen Richtkranz für den Anbau brachte der harte Kern der „Blaumeier“ – ehemalige Feuerwehrdamen – dem Ortsbrandmeister in einer Schubkarre. Der Kranz war schön geschmückt und für die Zimmerleute war entsprechende Stärkung dabei.

Uwe Aumann nordete den Kranz traditionsgemäß ein, „damit das Haus nicht kippt“. Die notwendigen „Wasserwagen“ in Form von gefüllten Flaschen spendete der Sankt Hülfer Ortsvorsteher Marcel Scharrelmann. Aumann bedankte sich bei den ortsansässigen Handwerkern sowie bei seinen Helfern und wünschte allen beim weiteren Vorgehen eine glückliche Hand: „Wir hatten keinen Unfall und das soll so bleiben.“

Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Diepholz, Hans-Ulrich Püschel, überbrachte die Wünsche des Bürgermeisters Dr. Thomas Schulze, sowie der Verwaltung und des Rates. Dass dieser Anbau so zügig vonstatten gehe, sei außergewöhnlich. 2014 wurde mit den Planungen begonnen, 2015 haben alle Fraktionen dem Anbau zugestimmt, im Dezember 2015 war die Grundsteinlegung. „Macht so weiter“, meinte Püschel.

Am gut vorangehenden Bau waren viele beteiligt, nicht nur die Baufirmen auch die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr Sankt Hülfe. Es musste jeden Tag mindestens ein Feuerwehrkamerad „Handlangerdienste“ an dem Bau verrichten. Die Organisation und örtliche Bauleitung seitens der Feuerwehr liegt bei Sven Quante.

Einige Feuerwehrkameraden nahmen Urlaub, um am Bau mithelfen zu können. Die Stadt Diepholz finanziert den Anbau mit 65.000 Euro, die restliche Summe von etwa 30.000 Euro sind zu erbringende Eigenleistung.

Günther Klemm als Vorsitzender des Feuerwehrfördervereins Stadt Diepholz war sichtlich zufrieden mit den bisherigen Baumaßnahmen. Der Förderverein – außerdem vertreten durch Wilhelm Paradiek und Horst Hoffschneider – ist Bauherr im Auftrag der Stadt Diepholz. Nach der Fertigstellung geht der Bau an die Stadt Diepholz über. Die Vertreter der Stadtverwaltung – die Fachdienstleiter Dr. Akbar Nassery und Florian Marré sowie der für die Diepholzer Feuerwehren zuständige Andreas Strümpler – konnten sich beim Richtfest ein Bild von der geleisteten Arbeit machen.

Auch Günther Klemm wünschte den Kameraden der Feuerwehr Sankt Hülfe weiterhin eine glückliche Hand und keine Unfälle. Geplant ist, dass der Anbau noch in diesem Jahr eingeweiht wird. Das soll mit einem „Tag der offenen Tür“ verbunden werden.

fp

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