Auswirkungen auf das neue Baugebiet in Heede noch unklar

65 archäologische Funde auf der Fläche „Lange Wand II“

Bagger schufen auf dem Gelden am Kirchweg in Heede, wo das Baugebiet „Lange Wand II“ entstehen soll, vier Meter breite Suchschnitte. In diesen machten Archäologen bislang 65 historische Funde.
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Bagger schufen auf dem Gelden am Kirchweg in Heede, wo das Baugebiet „Lange Wand II“ entstehen soll, vier Meter breite Suchschnitte. In diesen machten Archäologen bislang 65 historische Funde.

Heede - 65 Funde – unter anderem Scherben aus unterschiedlichen Epochen – haben Archäologen auf dem Gelände in Heede gemacht, auf dem das Baugebiet „Lange Wand II“ entstehen soll.

Das geht laut Stadt Diepholz aus einem ersten Kurzbericht des Grabungsunternehmens an das Bauamt hervor. Zur Qualität der Funde enthält dieser Bericht keine Aussagen.

Der ausführliche Bericht mit Informationen über die Funde und einem Plan mit eingezeichneten Fundstellen steht noch aus. Am morgigen Freitag gibt es dazu einen Gesprächstermin der Stadt Diepholz mit dem Grabungsunternehmen.

Der ausführliche Bericht wird an das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege weitergeleitet. Nach der Auswertung durch das Landesamt kann die Stadt mit der zuständigen Behörde über die Auswirkungen der Funde auf das geplante Baugebiet und das weitere Vorgehen sprechen.

Für das Umfeld des Plangebietes nördlich des Kirchweges – neben dem „Öko-Baugebiet“ lange Wand – gab es Hinweise auf eine Besiedlung in der Zeit um Christi Geburt. Daher hatte die Stadt die Untersuchung bei einer Fachfirma in Auftrag gegeben (wir berichteten).

Dabei wurden in dem Gebiet mit einem Bagger etwa vier Meter breite „Suchschnitte“ freigelegt. Fachleute nahmen dann das Gelände in Augenschein.

ej

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