Auch das Sofa ist aus Oldenburg mitgekommen

Erste Vorlesungen im neu errichteten ZME an der Thüringer Straße

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Im neu errichteten Zentrum für Mechatronik und Elektrotechnik (ZME) an der Thüringer Straße in Diepholz fanden gestern die ersten Vorlesungen statt.

Diepholz - Von Sven Reckmann. Der Begriff „Improvisation“ musste zwar hin und wieder noch bemüht werden, aber der Anfang ist erfolgreich gemacht: Gestern fanden im neu errichteten Zentrum für Mechatronik und Elektrotechnik (ZME) an der Thüringer Straße in Diepholz die ersten Vorlesungen statt.

Studienbereichsleiter Professor Dr. Herwig Henseler begrüßte die Studierenden aus dem dritten und fünften Semester des Studiengang Mechatronik und Elektrotechnik der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT). Dieser war – wie berichtet – kürzlich von Oldenburg nach Diepholz umgezogen und nutzt nun das neue ZME.

Eingangs hatte bereits PHWT-Präsident Prof. Dr. Ludger Bölke die Studierenden in dem bis zu 200 Personen fassenden großen Hörsaal begrüßt und ihnen ein erfolgreiches Schaffen am neuen Standort gewünscht.

Auf dem Programm der Einführung standen dann vor allem administrative Fragen und ein Rundgang durch das neue Gebäude, durch die PHWT-Räume an der Schlesierstraße sowie die Mediothek. Auch erste Tipps für die Pausengestaltung gab es: „Drüben gibt es einen E-Center, an anderer Stelle Bulettenwender“, wusste Henseler mit einem Augenzwinkern zu berichten.

Bei der Begrüßungsveranstaltung nahmen die Studierenden gestern Morgen auch die neuen Räume des ZME in Augenschein.

Aber auch der Zugang zu „geistiger Nahrung“ ist gesichert, Internetzugang und WLAN funktionierten, und die Stundenten erhielten gestern Morgen auch gleich eine Einweisung in die Mediothek, wo sie künftig rund um die Uhr an vielfältigen Lesestoff kommen.

Wie schon bei anderen PHWT-Bereichen ist nun auch die Bibliothek der Studiengänge Mechatronik und Elektrotechnik hier untergebracht. Mediotheks-Leiterin Maria Flaßkamp und ihr Team hatten in den vergangenen Tagen einige dutzend Kartons mit Büchern aus Oldenburg erhalten, die es jetzt in den Bestand einzugliedern galt, wie sie berichtete.

Der Umzug selbst sei in wenigen Tagen vonstatten gegangen und soweit auch abgeschlossen berichtete Henseler, nur das Einrichten ist noch nicht überall abgeschlossen.

„Quantensprung im Vergleich zum alten Gebäude“

Vor allem in den Laboren stehen noch verpackte Gerätschaften, die noch nicht verstaut werden können, weil noch Schränke fehlen, hier und da hängen noch Kabel aus der Decke, in Büros werden noch Umzugskartons ausgeräumt und die Wände sind noch etwas kahl.

Doch das trübt die Stimmung nicht. „Das ist wirklich ein Quantensprung im Vergleich zum alten Gebäude“, freut sich Bölke über den Umzug. Mit 2.000 Quadratmetern Nutzfläche ist der neue Standort für die Studiengänge Mechatronik und Elektrotechnik etwa doppelt so groß wie die in Oldenburg angemieteten Räume im Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BfE). Insgesamt knapp 130 Studenten hat der Studienbereich derzeit, berichtete Bölke. 35 sind im Winter neu dazugekommen,

Auch der Aufenthaltsraum im obersten Stockwerk – der übrigens einen feinen Blick auf das Schulzentrum erlaubt – ist noch etwas „nackt“. Immerhin: ein auch schon in Oldenburg „eingesessenes“ Sofa ging mit auf die Reise die Hunte aufwärts und fand seinen neuen Platz im ZME an der Thüringer Straße.

Viel Zeit zum Platznehmen blieb nicht: Um 10 Uhr waren die ersten Lehrveranstaltungen angesetzt.

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