Stellvertretende Bürgermeister danken Diensthabenden der Feuerwehrleitstelle in Diepholz

Auch an Feiertagen in Notfall zur Stelle

Die stellvertretenden Bürgermeister von Diepholz dankten den Diensthabenden (v.l.): Manuel Siegmon, Gerhard Albers, Marcel Scharrelmann, Thorben Block und Hans-Werner Schwarz. Fotos: Brauns-Bömermann

Diepholz - Von Simone Brauns-bömermann. Sie sind gelernter Techniker, Tischler, Notfallassistent und Berufsfeuerwehrmann. Kommen aus Lembruch, Asendorf und aus der Grafschaft Bad Bentheim zum Dienst. Der dauert auch an Heiligabend zwölf Stunden und ist hoch konzentriert. Die Rede ist von dem Team der Feuerwehrleitstelle in Diepholz im Niedersachsenhaus.

Am Vormittag des Heiligabends kommen die drei stellvertretenden Bürgermeister Hans-Werner Schwarz, Gerhard Albers und Marcel Scharrelmann vorbei, um sich bei den vier Menschen für deren Arbeit zu bedanken. Dass Heiligabend vor Krankheit, Not- oder Unfall keinen Halt macht, wissen die vier Mitarbeiter des Zwölf-Stunden-Tagesdienstes Reinhard Korte und Thorsten Diers aus Lembruch, Thorben Block aus Asendorf und Manuel Siegmon aus der Grafschaft Bentheim. Auch Albers kennt die Arbeit an Feiertagen: „Mein Vater war auf dem Fliegerhorst, ich kenne das zu gut.“ Deshalb kam sein Dank aus vollem Herzen, denn er hatte oft auf den Papa unterm Baum warten müssen. „Wir möchten Ihnen symbolisch mit Stollen und Kaffee für Ihren Dienst für die Gesellschaft danken“, erklären die drei stellvertretenden Bürgermeister. „Sie ermöglichen es uns, bei unseren Familien ruhig feiern zu können“, ergänzt Schwarz.

Seit einigen Jahren besuchen die Bürgermeister einzelne Institutionen zum Schutze oder für Hilfeleistungen an Mitmenschen in Diepholz. „Letztes Jahr waren wir auf dem Fliegerhorst, davor bei der Polizei“, erinnert sich Albers.

Wie ein eingehender Anruf im Notfall bearbeitet wird, erleben die Gäste hautnah. „Feuerwehrleitstelle Diepholz, wie können wir helfen?“ Danach beginnt ein geleitetes Gespräch, um in kürzester Zeit möglichst viele Informationen zu dem Notfall zu erhalten. „Das Wo ist immer die Startfrage, denn wenn das Gespräch abreißt, wissen wir, wohin wir müssen“, erklärt Diers. Der aktuelle Anruf ist von einer älteren Dame, die schlecht Luft bekommt. „Verhalten Sie sich ruhig, bleiben Sie sitzen. Wir schicken Ihnen jetzt einen Rettungswagen“, beruhigt Notfallsanitäter Thorben Block die Dame am Telefon. Er ist beruhigt, als er erfährt, dass die Tochter der Seniorin auch auf dem Weg sei.

Im Raum ist neben den jeweils vier Bildschirmen an den einzelnen Arbeitsplätzen ein großer Bildschirm angebracht, der den gesamten Landkreis Diepholz zeigt und den letzten Einsatzort markiert. „An Weihnachten sind es besonders häufig Anrufe mit psychologischem Hintergrund“, wissen die Mitarbeiter.

Geht ein Anruf ein, greifen die Filter, die den Anruf nach medizinischer Hilfe, Reanimationsnotfall, technischer Hilfe, Wasser- oder Unwetterrettung einordnen. „Wir haben die Fragen auch auf Englisch gespeichert im System“, erläutert Block. In der relativ kleinen Leitstelle arbeiten die Diensthabenden im Team. Durch die unterschiedliche Vorbildung sind sie breit aufgestellt. Alle bringen eine Grundausstattung in den Beruf mit, haben sich differenziert fortgebildet und ergänzen sich so in der Leitstelle.

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