Aschener Grundschüler besuchen die Polizei in Diepholz

Lehrerin in Handschellen

+
Grundschüler aus Aschen hatten viel Spaß daran, ihre Lehrerin Susanne Brandt in Handschellen zu sehen. Möglich machte dies Polizeikommissarin Lena Steinbrecher, die die den kleinen Besuchern bei der Polizei in Diepholz Rede und Antwort stand.

Aschen - Super aufregend war es beim Streifzug der Aschener Grundschüler bei der Polizei. Die dritte Klasse radelte von Aschen nach Diepholz und erlebte einen spannenden Vormittag mit Kommissarin Lena Steinbrecher.

Staunend begutachteten die Kinder den Schießkeller, die Zellen und die Wache. Krönender Abschluss waren die Polizeifahrzeuge mit Blaulicht und voller Ausrüstung für den Einsatz.

Kommissarin erklärt kindgerecht die Ausbildung

Was alles an Lena Steinbrechers Gürtel hing, erkannten die Kinder sofort: Waffe, Pfefferspray, Schlagstock und natürlich die Handschellen. Wie sich das anfühlt, in Handschellen abgeführt zu werden, testeten sie alle aus. Auch Lehrerin Susanne Brandt wurden – sehr zum Vergnügen ihrer Schülerinnen und Schüler – die Hände gebunden.

Die junge Kommissarin erklärte kindgerecht und anschaulich wie Ausbildung und Training bei der Polizei aussehen sowie welche Aufgaben sie hat.

Warnung vor Spielzeugpistolen

Die Pädagogin Susanne Brandt hatte als Einstieg in das Sachunterrichtsthema den Ausflug zur Diepholzer Polizeiwache organisiert. Die Pädagogische Mitarbeiterin Oksana Weber begleitete die wissbegierige Gruppe.

Kommissarin Lena Steinbrecher kam mit den Antworten kaum hinterher. Ein kurzer Moment der Ruhe herrschte erst nachdem sie alle Kids, die das sehr gerne wollten, ganz kurz in die Zelle eingesperrt hatte.

Wieder auf freiem Fuß, gab es noch mahnende Worte mit auf den Weg: Spielzeugpistolen sehen manchmal täuschend echt aus. Damit dürfe man niemandem Angst machen oder in der Öffentlichkeit herumfuchteln, erklärte die Polizistin. Sie habe ihre Pistole noch nicht benutzen müssen und konnte die Kinder beruhigen, dass es in Diepholz im Vergleich zu Großstädten ruhig zugehe.

Was passiert eigentlich nach dem Notruf?

Den Notruf 110 kannten alle Kinder. Doch was nach dem Notruf passiert, erfuhren sie konkret auf der Wache, im Herzstück der Polizeistation.

Die Nachrichten gehen bei Kollege Andreas ein und werden parallel auf einer Übersichtskarte dargestellt. Alle Einsatzfahrzeuge sind darauf mit dem aktuellen Standort ebenfalls sichtbar, so dass das schnellstmöglich verfügbare Team zum Einsatz geschickt werden kann.

„Das macht ja nix, wenn alle unterwegs sind. Nur die dümmsten Diebe würden schließlich bei der Polizei selbst einbrechen“, stellte Schülerin Janne erleichtert fest.

kgl

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

„La Strada“ in Rotenburg - die Show am Samstagabend

„La Strada“ in Rotenburg - die Show am Samstagabend

Weinfest in Kirchweyhe

Weinfest in Kirchweyhe

Tellfreunde Schobrink feiern Dorffest in Diepholz

Tellfreunde Schobrink feiern Dorffest in Diepholz

„Tag der offenen Tür“ bei Radio Bremen 

„Tag der offenen Tür“ bei Radio Bremen 

Meistgelesene Artikel

Gerätehaus in Leeste feierlich übergeben

Gerätehaus in Leeste feierlich übergeben

NDR berichtet live über Ballonfahrer

NDR berichtet live über Ballonfahrer

Wetterexperte zum Ballon-Fahrer-Festival: „Wind ist unser Hauptfeind“

Wetterexperte zum Ballon-Fahrer-Festival: „Wind ist unser Hauptfeind“

Unfall im Kreisverkehr: Motorradfahrer tödlich verletzt 

Unfall im Kreisverkehr: Motorradfahrer tödlich verletzt 

Kommentare