Nur noch zwei Plätze frei

ASB-Krippe in Diepholz eingeweiht

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Krippen-Leiterin Elisabeth Humburg (links) mit drei der bislang sechs betreuten Kindern und deren Müttern. Weitere sieben Kinder sind noch in der Eingewöhnungsphase.

Diepholz - Von Eberhard Jansen. Damit ist derzeit der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder von null bis drei Jahren in Diepholz gedeckt: Am Freitag wurde die Krippe des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in der Dustmühle offiziell eingeweiht. Zusammen mit der vor wenigen Wochen eröffneten neuen Krippe an der Kita in Sankt Hülfe-Heede ist damit das Angebot in der Stadt um 30 Plätze erweitert worden.

Von den 15 Plätzen in der neuen Krippe im Wohngebiet Dustmühle, in der der ASB-Kreisverband Diepholz Partner der Stadt ist, sind bereits 13 belegt. Sechs Kinder werden derzeit in dem modern ausgestatteten Anbau der ASB-Kindertagesstätte „Rasselbande“ voll betreut. Weitere sieben sind in der Eingewöhnungsphase nach dem „Berliner Modell“.

Krippe ist in Rekordzeit entstanden

Rechtzeitig zur Eröffnung kam der Bescheid des Landes Niedersachsen, dass die beiden neuen Diepholzer Krippen mit jeweils 180.000 Euro gefördert werden. Die Stadt Diepholz war in Vorleistung gegangen, um mit dem Bau beginnen und die Krippen zum Start des neuen Kindergartenjahres fertigstellen zu können.

Zu der kleinen Eröffnungsfeier begrüßte ASB-Kreisverbandsvorsitzender Bernt Streese Vertreter der Stadt und anderer Kita-Träger sowie Mütter und Kinder. Sylvia Schmidt, Leiterin der ASB-Kita, lobte das Engagement der Baufirmen und der Architektin.

Dankesreden zur Einweihung: Die Kinderkrippe des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) wurde gestern von Vertretern des Trägers und der Stadt Diepholz offiziell eröffnet.

Mathias Salomé, Geschäftsführer des ASB-Kreisverbandes, verwies auf die Rekordzeit von einem dreiviertel Jahr, in dem die neue Krippe entstanden war. Die Außenanlagen sind noch nicht ganz fertig, aber innen ist die Einrichtung nahezu komplett und sehr hochwertig.

Stadt zahlt jährlich drei Millionen Euro für KInderbetreuung

Auf die gute Partnerschaft mit deme ASB verwies stellvertretender Bürgermeister Hans-Werner Schwarz und meinte zudem: „Es gibt nichts Sinnvolleres, als in den Betreuungsbereich von Kindern zu investieren.“

Allgemein lässt sich die Stadt Diepholz die Betreuung von Kindern in Krippen und Kindergärten sowie durch Tagesmütter einiges kosten. So sind im Entwurf des Haushaltes 2018 rund drei Millionen Euro dafür eingeplant – rund zehn Prozent ihres Gesamt-Etats gibt die Stadt also für Kinderbetreuung aus.

Insgesamt finanziert sie gemeinsam mit unterschieldichen Trägern 120 Plätze in Diepholzer Krippen und 475 Plätze in Kindergärten.

Der ASB-Kreisverband betreibt in Diepholz seit 26 Jahren in der Dustmühle den Kindergarten – die heutige Kita „Rasselbande“. Die neue Krippe im Anbau trägt den Namen „Rasselini“. Krippenleiterin ist Elisabeth Humburg.

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