Arbeiten an der Moorstraße sind im Zeitplan / 200 Tonnen Boden bewegt

Richtkranz über neuem Stadtteilgebäude

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Über dem Neubau des Stadtteilgebäudes an der Moorstraße weht seit gestern der Richtkranz.

Diepholz - „Wir sind sehr gut im Zeitplan“, sagte Bürgermeister Dr. Thomas Schulze gestern Morgen beim Richtfest für das neue Stadtteilgebäude an der Moorstraße. Am 23. September dieses Jahres sei die Baugenehmigung erteilt worden, erinnerte Schulze, nicht einmal drei Monate später weht nun der Richtkranz über dem Neubau, dort, wo einst der Stadtteilladen stand.

Die üblichen Korrekturen mit dem (Flaschen-)Lot waren nötig, bis der Richtkranz in luftiger Höhe justiert war und nach dem Zimmermannsspruch das Glas nach gutem Brauch krachend zu Boden fiel.

Doch bevor es soweit war, blickte Schulze im Kreis von Mitgliedern aus Rat und Verwaltung sowie dem Stadtteilladen und der beteiligten Firmen auf die Bauarbeiten zurück. Gleich nach der Baugenehmigung legten die Handwerker los.

Dabei wurden 200 Tonnen Boden bewegt, berichtete der Bürgermeister, der Austausch war wegen Altlasten notwendig.

Im nächsten Schritt wurden Sandplanum und Bodenplatte erstellt, sodass der Rohbau bis Ende November rasch hochgezogen werden konnte.

Bei den Handwerkern griff offensichtlich ein Rädchen ins andere, ohne Verzögerung kamen Zimmerer und Dachdecker zum Zuge.

Aufgrund des milden Wetters seien die Baufortschritte schnell gewesen. „Aber nicht nur deswegen, sondern, auch, weil bei den Baufirmen alles reibungslos geklappt hat“, unterstrich Schulze.

Beteiligt sind die heimischen Firmen Fangmeier (Heede) und Uder-Engemann (Ossenbeck) für Bau-/Betonarbeiten und Erdarbeiten, Firma Düvel, Hunteburg, für die Zimmereiarbeiten und Firma Gerbes für Dachdeckerarbeiten.

Schulze fügte hinzu, dass Entwurf, Ausführungszeichnungen und Statik alle bei der Stadt Diepholz umgesetzt worden seien.

Bei der Wahl der Materialien und der Farbgebung bei Dachziegeln, Klinkern und Fenstern habe man sich an den Häusern in der Umgebung angepasst.

Der alte Stadtteilladen an der Moorstraße war Anfang September abgerissen worden. Im zweiten Quartal 2016 sollen Mitarbeiter der städtischen Jugendarbeit und der Stadtteilladen in den Neubau einziehen.

Das neue Stadtteilgebäude bekommt ein Satteldach, das in den kommenden Tagen eingedeckt werden soll. Der Dachboden wird als Lager mit Platz für Technik ausgebaut. Im Erdgeschoss des 180 Quadratmeter großen Hauses sind zwei Gruppenräume sowie zwei Büros für die jeweils beiden Mitarbeiter des städtischen Jugendbüros (Danilo Sodogé und Hubert Josephowitz) sowie des Stadtteilladens (Carsten Tellbach und André Pfennig) vorgesehen). Ein Café-Bereich sowie Putzmittellagerraum und WC (auch behindertengerecht) ergänzen das Raumangebot im Erdgeschoss des Neubaus.

sr

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