40 Jahre Jagdhornbläser-Gruppe des Hegerings Diepholz

Am Anfang: Zwei Bläser und ein Übungsleiter

Heinz Rietschel (Mitte) aus Brockum steht seit 1983 an der Spitze der Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Diepholz beziehungsweise der Hegeringe Diepholz und Cornau. - Foto: Dufner

Aschen - Anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens richtet die Jagdhorn-Bläsergruppe des Hegerings Diepholz am Sonntag, 21. August, das 21. Kreisbläsertreffen auf dem Gelände des Heimatmuseums in Aschen aus. Erwartet werden 300 Bläser aus dem Kreis Diepholz sowie aus benachbarten Kreisen.

Bläserobmann Heinz Rietschel hat ein wenig in der Chronik der Bläsergruppe geblättert. Danach entwickelten im Jahr 1975 zwei Bläser der Kreisgruppe Grafschaft Diepholz, die damals noch unter Leitung von Heinz Sassenhagen in Groß Lessen ihre regelmäßigen Übungsabende durchführte, die Idee, für den Bereich des Hegerings Diepholz eine eigene Jagdhorn-Bläsergruppe zu gründen.

Willy Schmidt und Matthias Henrich aus Aschen gingen mit dieser Idee im Gepäck auf die Suche nach einem Übungsleiter. Erfolgreich. Willy Leffering aus Heede – damals auch Mitglied der Kreisbläsergruppe – übernahm dieses Amt und wurde somit erster Übungsleiter dieser Gruppe. Aber welcher Gruppe?

Zwei Bläser und ein Leiter beziehungsweise Obmann waren ja noch keine wirkliche Jagdhornbläser-Gruppe. Das Werben weiterer Mitstreiter gestaltete sich schwierig, denn es gab nur einzelne passionierte Jäger, die die wichtigsten Jagdsignale blasen konnten. Die „Männer der ersten Stunde“ waren neben Willy Leffering, Willy Schmidt und Matthias Henrich Wilhelm Siebrecht, Werner Schilling, Dr. Horst Stroink, Wilhelm Milbe und Fritz Oelmann.

Die offizielle Gründung erfolgte 1976. Ihr Debüt gab die Gruppe im August 1977 nach monatelangem Üben bei einem Kameradschaftsabend bei Koop, Apwisch. Die Gruppe wuchs stetig. 1983 hatte sie schon 15 Mitglieder.

Zu dem Zeitpunkt übernahm Heinz Rietschel, der 1981 der Bläsergruppe beigetreten war, die Leitung von Willy Leffering. Da Rietschel auch im Hegering Cornau aktiv war, formierte sich auch dort eine Bläsergruppe.

Zwei Gruppen, zwei Übungsabende? Also wurde, so Heinz Rietschel, 1988 beschlossen, die beiden Gruppen zusammenzuführen. Und so entstand die Bläsergruppe der Hegeringe Diepholz/Cornau. Inzwischen ist die Gruppe, die sich jeden Dienstag um 19.30 Uhr in der Gaststätte Halfbrodt in Drebber zum Üben trifft, auf 40 aktive Jagdhornbläserinnen und -bläser angewachsen. Die Gruppe hat in den verflossenen vier Jahrzehnten zahlreiche Auftritte absolviert, und zwar längst nicht nur bei den Jägern.

„Eine Erfolgsgeschichte,“ blickt Heinz Rietschel auf die vier Jahrzehnte zurück. „Und ein Grund zum Feiern.“

Hegering und Bläser, die viel Zeit und Arbeit in die Vorbereitungen dieses großen Treffens investiert haben, würden sich über viele Besucher am Sonntag in Aschen freuen. Für Stärkungen ist dabei natürlich auch gesorgt. „Wir sind alle gefordert,“ so Hegeringleiter Bernd Kittelmann.

rdu

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