Geschenke zum Abschluss

Berufliches Gymnasium am BBZ verabschiedet 51 Abiturienten

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Die Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums am BBZ Diepholz, Bereich Technik, mit ihrem Tutor Friedel Duwenhorst.

Diepholz - Schulleiterin Birgitt Kathmann ist eine Frau – und Frauen wollen schmerzhaft Erfahrungen für Anvertraute abmildern.

Zur feierlichen Verabschiedung der 51 Gymnasiasten des beruflichen Gymnasiums am Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup (BBZ) zog die Schulleiterin ein liebes Beispiel zum Nachahmen heran: Die drei Türen der Weisheit aus dem Buchklassiker „Der Kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry. In dem Bildnis mit Türen, die zum Weltverbessern, Andere verändern und sich verändern einluden, nahm der kleine Prinz als Erfahrung mit: Es macht Sinn, die Welt, die Anderen und sich selbst zu akzeptieren. Was in der eigenen Macht steht, zu verändern, die Quelle der Freude bei sich zu suchen und sich selbst zu mögen ohne Vergleich. Das wünschte sich Kathmann für die Absolventen.

Landrat Cord Bockhop empfahl Eimer immer so zu füllen: Erst die Tennisbälle, dann den Kies, dann Sand und die Flasche Bier passt dann auch noch hinein. „Aber die trinken sie besser mit dem guten Freund“.

Die Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft mit Tutor Jürgen Meyer.

Hans-Ulrich Püschel (stellvertretender Bürgermeister Stadt Diepholz) riet den Abiturienten: „Genießen Sie den Zauber des Augenblicks heute, er vergeht schnell genug“. Die Erwartungen auf dem Weg vor den Absolventen seien hoch, aber die Chancen für kluge Köpfe gut. Sein Mutspruch: „Die Dinge des normalen Lebens macht Ihr nun selbst, wenn die Steine auf dem Weg zu groß sind, sind wir da“. Damit die guten Ratschläge sacken konnten, spielte die BBZ-Band auf: Songs von Chuck Berry, Amy Winehouse, Adele und Sportfreunde Stiller begeisterten.

Die Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums, Fachbereich Wirtschaft – hier die Tutorengruppe von Rainer Tegenkamp.

Helen Waschner und Max Bekker zogen für die Schüler Bilanz: „Ab jetzt übernehmen wir“, sprach Helen in Richtung Eltern als Dank für die Fürsorge und Hilfe aller Eltern. „Jetzt müssen wir uns wieder entscheiden. Arbeit, Studium, Reisen?“ – das war die Frage der Zwei. Die Antwort, wer an der Reise bis hierher maßgeblich mitgearbeitet hatte, gaben die Schülervertreter. „Wenn die uns nicht durchbringen, dann schafft das keiner“, so der Dank an die Lehrerschaft. Für die schönste Zeit im Leben „die Schulzeit“ bedankten sich die Absolventen bei Lehrern und Eltern. Die Freunde der Schulzeit nicht zu vergessen war ein Vorsatz, das Leben als Experimentierzone zu betrachten ein weiterer.

Tutorin Maria Lührmann mit den Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums, Bereich Ökotrophologie.

Die Tutoren Jürgen Meyer und Rainer Tegenkamp deklinierten das Stichwort „Zeit“ gemeinsam in ihrer Rede durch: Mathe (t=s/v), Deutsch (zeitlose Literatur), Physik (Zeit ist operativ definiert und fundamentale Größe), Volkswirtschaftslehre („Zeit ist Geld“) und Religion (5. Gebot: „Schlage die Zeit nicht tot“). Im humorvollen Rückblick purzelten Geschenke. Tutor Friedel Duwenhorst bekam Honig für den Zuckerzahn, Jürgen Meyer als Musiker die vietnamesische Maultrommel, Rainer Tegenkamp das geliebte Motto-T-Shirt („Wir wissen, Sie lieben personalisierte T-Shirts“) und Maria Lührmann Blumen und Süßes.

Die Schüler erhielten das schönste Geschenk: Ihr Abitur-Zeugnis. Dennis Blum lud vom Förderverein des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup ein: „Jetzt könnt Ihr zu den Ehemaligen-Treffen kommen“. Dr. Manfred Schröer definierte ein letztes Mal Zeit: „Wir leben in Zeit der Knappheit“, scherzte und verlieh mit Blum an drei Schüler Buchpreise für besondere schulische Leistungen: Carolin Hartrampf, „der kreative Geist, deren Referate an anderen Gymnasien als Abiturvorbereitung dienen“ (Note 1,4), Melina Tellbach, „Rechte Hand von Tutor Meyer“ (1,8), Eileen Kropp, „Berufswunsch Bundeskanzlerin“ (1,9).

Die Namen der Abiturienten haben wir bereits am Montag veröffentlicht.

sbb

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