Gebäude hat neuen Besitzer

Altes Spritzenhaus bleibt stehen

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Wann genau das alte Spritzenhaus in Aschen gebaut worden ist, das ist nicht bekannt. 1950 wurde es zu einem Wohnhaus umgebaut. Nun hatten die Aschener Ratsmitglieder den Versuch gestartet, das Haus zu kaufen und abzureißen. 

Aschen - „Leider haben wir nicht aufgepasst“. Aschens Ortsvorsteher Wilhelm Paradiek redet nicht um den „heißen Brei“, wenn die Sprache auf das ehemalige Aschener Spritzenhaus an der Aschener Straße/Ecke Ossenbecker Straße kommt.

Bei der Zwangsversteigerung jüngst vor dem Diepholzer Amtsgericht war das kleine Gebäude im Ortskern von Aschen an einen privaten Käufer gegangen, obwohl Politik und Verwaltung das Haus eigentlich kaufen und abreißen wollten.

Die Stadt hatte das Zwangsversteigerungsverfahren angeschoben. Im Zuge dessen war ein Wertgutachten erstellt worden, das einen Verkehrswert von 1700 Euro ermittelt hatte. „Leider hatten wir der Stadt (bei der Versteigerung, d. Red) ein zu enges Limit mitgegeben“, räumte Paradiek ein.

Die Stadt bestätigte gestern, dass das Gebäude an einen privaten Käufer gegangen ist. In dem Haus sind nun offensichtlich Renovierungsarbeiten im Gange.

Das knapp 90 Quadratmeter große Grundstück wäre nach dem Abriss freigeblieben und anders gestaltet worden, so Paradiek. Sie hätte im zu erstellenden Dorfentwicklungsplan sehr wahrscheinlich auch eine Rolle gespielt.

Das Spritzenhaus ist der Vorvorgänger des heutigen Feuerwehrgerätehauses unweit der Kreuzung. Wann es erbaut wurde, ist nicht bekannt, wohl aber, dass es 1950, nachdem das Spritzenhaus in der Nähe des Friedhofs erstellt worden war, zu einem Wohnhaus umgebaut wurde. Zuletzt habe es acht Jahre leergestanden, so Paradiek.

Trotz des Rückschlags unterstreicht der Ortsvorsteher: „Das Ganze ist seitens der Aschener Ratsherren angeschoben worden, und unser Ziel ist es nach wie vor, dass das Gebäude es irgendwann wegkommt.“ 

sr

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