Alte und neue Baustellen

B69 wird am 9. November wieder freigegeben 

Vor der Ampel am Autohof-Kreisel bildete sich gestern ein Rückstau bis in Höhe der Abfahrt zur B214. - Foto: Reckmann

Diepholz - Von Sven Reckmann. Die Baustelle auf der B 69 und auf dem Autohof-Kreisel stellen die Auto- und Lastwagenfahrer in und um Diepholz weiter auf eine harte Geduldsprobe. Aber ein Ende ist in Sicht. Am 9. November soll – wie schon kurz vermeldet – die Strecke zwischen Diepholz und Vechta wieder freigegeben werden.

Dafür verlagern sich die Bauarbeiten auf andere Bereiche der Ortsumgehung.

Wie der Leiter der Straßenmeisterei Diepholz, Wolfgang Schwiering, gestern auf unsere Nachfrage berichtete, wird im direkten Anschluss das Teilstück vom Autohof-Kreisel bis zur Abfahrt B 214 mit einem neuen Fahrbahnbelag versehen. Dazu muss diese Strecke am 9., 10. und 11. November (Donnerstag bis Samstag) voll gesperrt werden. Eine Umleitung wird über die K 30 und Lohne ausgeschildert.

Wenige Tage später – vom 16. bis 19. November – wird hier nochmals voll gesperrt. Auf den drei Brücken in diesem Bereich muss der Asphalt gesondert erneuert werden. Dieser Sonderschritt liegt daran, so Schwiering, dass dafür unterschiedliche Beläge verwendet werden.

Wenn alles glatt läuft, dann sind nach dem 19. November die Arbeiten auf dem Teilstück „Straßenmeisterei bis Autohof-Kreisel“ abgeschlossen.

Die Arbeiten am Autohof-Kreisel selbst sollen mit der Freigabe der B 69 erledigt sein. Die Ampelanlage wird dann am Kreisel in Sankt Hülfe aufgebaut, wo ebenfalls der strapazierte Fahrbahnbelag mit Gussasphalt erneuert wird.

Lange Lkw-Schlange am Mittwochnachmittag

Weil die B 69 zwischen Diepholz und Vechta wegen der Fahrbahnsanierung ohnehin gesperrt ist, konnte bei der Kreisel-Sanierung mit drei Ampelphasen gearbeitet werden.

Dennoch führt das zu Staus. Mittwochmittag gab es eine lange Lkw-Schlange, die vom Aral-Kreisel bis hinter die Abfahrt zur B 214 reichte.

Wie Schwiering weiter bestätigte, war ein Experte für die Ampelanlage vor Ort, um die Schaltung und die korrekte Funktion der Sensoren zu überprüfen.

Offensichtlich ist auch, dass sich viel Verkehr jetzt Ausweichstrecken innerhalb des Stadtgebietes sucht. Dass sich so mancher Lkw in diesen Tagen über das „Bremer Eck“ quält, wie zu beobachten war, dürfte der Baustelle geschuldet sein. Gleichwohl bleibt es dabei: Das Stadtgebiet ist nur frei für Schwerlast- Zuliefererverkehr.

Mancher sucht sich seinen Weg durch das Moor bei Drebber, wo zumindest Teilstücke der Wege eng und schlecht befestigt sind. Und die offizielle Umleitungsstrecke über Südlohne und der Bundesstraße 214 ist durch den Verkehr arg in Mitleidenschaft gezogen. Die Seitenstreifen seien durch Lastwagen und landwirtschaftliche Fahrzeuge ausgefahren, war von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zu hören.

Ein eindeutiges „Ja“ antwortet Schwiering auf die Frage, ob es in der B69-Baustelle besonders viele Fahrzeuge gibt, die dort trotz Sperrung unterwegs sind. Aber die Polizei ist dort verstärkt präsent.

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