Wiedersehen bei Konzert in Diepholz geplant

Als Kind mit Reinhold Beckmann gespielt

Reinhold Beckmann (vorn) und seine Band treten am Samstag in Diepholz auf..  Als kleiner Junge spielte der TV-Journalist und Musiker in seiner Heimatstadt Twistringen mit Ute Schmidt-Reckmann, die seit vielen Jahren in Diepholz wohnt.
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Reinhold Beckmann (vorn) und seine Band treten am Samstag in Diepholz auf.. Als kleiner Junge spielte der TV-Journalist und Musiker in seiner Heimatstadt Twistringen mit Ute Schmidt-Reckmann, die seit vielen Jahren in Diepholz wohnt.

Diepholz/Twistringen – Damals, Anfang der 1960er Jahre, war es der kleine Reinhold aus der Nachbarschaft, heute ist er ein bekannter TV-Journalist und Musiker. Ute Schmidt-Reckmann kennt Reinhold Beckmann aus ihrer Kindheit. Die Familien Schmidt und Beckmann wohnten in Häusern gegenüber an der Harpstedter Straße in Twistringen. Dann zog das Ehepaar Schmidt mit seinen vier Töchtern in ein Haus einige Kilometer entfernt.

Ute Schmidt sah Reinhold Beckmann, mit dem sie so oft gespielt hatte, nicht wieder. Das soll sich am kommenden Samstag, 6. November, ändern. Dann spielt Reinhold Beckmann ab 20 Uhr mit seiner Band im Diepholzer Theater. Auf Vermittlung unserer Zeitung wird es am Rande des Konzertes nach fast 60 Jahren ein Wiedersehen geben. Beckmann stimmte dem sofort zu.

Ute Schmidt-Reckmann: „Haben eine Menge ausgeheckt“

Ute Schmidt-Reckmann wohnt mit ihrem Mann Wilhelm Reckmann seit etwa 40 Jahren in der Stadt Diepholz, genauer in Heede. Zu dem Treffen mit ihrem früheren Spielkameraden sind auch ihre Schwestern Elke Wilkens (Diepholz), Ilse Zilinka (Diepholz) und Gerda Instinsky (Wildeshausen) eingeladen. Die heute 65-Jährige erinnert sich an ihre Zeit, als sie etwa sechs Jahre alt war und mit Reinhold Beckmann spielte: „Wir haben eine Menge ausgeheckt.“ So hätten beide einmal Erbsen aus dem Garten von Mutter Beckmann herausgerissen. Das habe kräftig Ärger gegeben. An weitere Details aus dieser Zeit ihrer Kindheit kann sich Ute Schmidt-Reckmann, die wie Reinhold Beckmann Jahrgang 1956 ist, nicht erinnern.

Noch Karten für das Benefizkonzert

Der Erlös des Konzertes von Reinhold Beckmann und Band am Samstag im Diepholzer Theater, zu dem der Kulturring Diepholz einlädt, ist für die Familie Dieter und Margret Möller-Stiftung bestimmt. Gesponsert wird die Benefizveranstaltung, die wegen der Corona-Pandemie mehrfach verschoben werden musste, durch die Firmen Friedrich Fangmeier, Möller, Zweirad Schottler und Gartencenter Tasche. Beim Konzert gilt trotz der Inzidenz über 50 die 2G-Regel und es besteht wieder eine Garderobenpflicht. Karten sind noch erhältlich zum Preis von 25 Euro beim Kulturring Diepholz im Rathaus, (Telefon 05441/909111, E-Mail: kulturring@diepholz.com), an der Abendkasse (ab 19 Uhr), im Internet oder beim Diepholzer Kreisblatt, Bahnhofstraße 9 in Diepholz. www.kulturring-diepholz.de

Beckmann erinnert sich: „Die Mädchen wohnten gegenüber“

Auch dem TV-Journalisten und Musiker ist diese Zeit als etwa sechsjähriger Junge nicht mehr im Detail präsent. „Die Mädchen wohnten gegenüber, und wir haben viel auf der Straße gespielt. Unter anderem Hinkepott. Ich meine mich zu erinnern, dass Ute ziemlich gut darin war“, sagte Reinhold Beckmann unserer Zeitung: „Ich bin sehr gespannt und vorfreudig auf unser Wiedersehen am Samstag!“

Zum ersten Mal im Fernsehen sah Ute Schmidt-Reckmann ihren früheren Spielkameraden, als er zu Beginn seiner Karriere in den 1980er Jahren den Tennis-Star Steffi Graf vor deren Spiel in Wimbledon interviewte.

Mit Reinhold Beckmanns Mutter Aenne hatte Ute Schmidt-Reckmann noch bis vor wenigen Jahren Kontakt. Sie war mehrfach in Heede bei den Schmidt-Reckmanns zum Kaffeetrinken. Die Mütter Schmidt und Beckmann hatten sich regelmäßig getroffen. Reinhold Beckmanns Mutter starb fast 100-jährig.

Aktuelles Album: „Haltbar bis Ende“

Dem Schicksal seiner Onkel hat Reinhold Beckmann ein Lied gewidmet, das Ute Schmidt-Reckmann sehr bewegt: In „Vier Brüder“ erzählt Beckmann vom unsinnigen Leid des Krieges und davon, dass alle Brüder seiner Mutter im Zweiten Weltkrieg gefallen sind.

Vorwiegend singt Reinhold Beckmann von den großen Gefühlen und kleinen Macken des Lebens. In den Songs seines neuen Albums „Haltbar bis Ende“ verarbeitet er persönlich und hintergründig, was ihm im Alltag begegnet und manchmal aufstößt, so eine Pressemitteilung. Mit eingängigen Melodien bewegt sich Reinhold Beckmann mit seiner Band zwischen Folk und Country(-Pop) mit Anklängen an rauere Gitarrensounds einerseits und an Singersongwriter-Klänge andererseits.

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