Kämpfe über Diepholz

Übersicht: „Luftkrieg in der Region“

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Eine „Fliegende Festung“ der US-Air Force wirft ihre Bomben während eines Luftangriffs auf eine deutsche Stadt.

Landkreis Diepholz - Jürgen Kuhlmann aus Okel hat in jahrelanger akribischer Detailarbeit Luftangriffe, Bombenabwürfe und vor allem Flugzeugabstürze in der Region recherchiert. Die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit stellen wir im Rahmen unserer Serie „Luftkrieg in der Region“ vor. Hier eine Übersicht der Artikel.

B-17 überlebt nur drei Wochen

„Es war kurz nach der Kaffeezeit, als ich sah, wie mehrere deutsche Jagdflugzeuge eine riesige viermotorige Maschine attackierten. Wenige Augenblicke später brach sie auseinander und stürzte östlich von Oerdinghausen in die Wohldheide“, rekapituliert Hans Schröder aus Asendorf die Ereignisse vom 8.Oktober 1943. Sieben Besatzungsmitglieder kamen mit dem Leben davon und wurden gefangen genommen. Drei Männer der Crew überlebten den Absturz nicht. Zum Artikel geht es hier.

Short Stirling bohrt sich in Glades Weide

Ein Wehrmachtssoldat beschoss in der Nacht vom 29. auf den 30. März 1943 einen tief fliegenden Bomber frontal mit seinem Maschinengewehr. Dabei traf er den kanadischen Piloten tödlich und die Maschine stürzte in Schorlingkamp westlich von Syke ab. Keiner der Flieger überlebte. Zum Artikel geht es hier.

Angriff in 7.000 Metern Höhe über Oerdinghausen

Kaum eine Viertelstunde war vergangen, nachdem eine über Oerdinghausen abgeschossene Boeing B-17 auf einem Acker in der Wohldheide niedergegangen war, da knallte es erneut: Jagdflieger der Luftwaffe hatten eine B-24 Liberator der US Air Force erwischt. Drei US-Soldaten kamen ums Leben. Zum Artikel geht es hier.

Die Boeing B-24 Liberator wurde getroffen, kam in einigen träge gedrehten Kreisen tiefer und explodierte in einem Feld nahe der Gaststätte Mehlhop.


„In freiem Fall stürzte der Pilot aus 6.000 Metern Höhe herab“ – ohne Fallschirm 

Weil sie von einem Flak-Treffer stark beschädigt war, konnte eine viermotorige Boeing B-17 „Flying Fortress“ nicht wenden, nachdem sie am 26. November 1943 Bomben über Bremen abgeworfen hatte. Die Crew schaffte es nicht, die deutschen Jäger abzuwehren und versuchte sich per Fallschirm aus ihrer aussichtslosen Lage zu retten. Zum Artikel geht es hier.

In der Heimat wartet der Tod 

Am 8. Oktober 1943 war reichlich Betrieb am Himmel über der Weser-Ems-Region. Für die Besatzung einer Messerschmitt, die erst am Tag zuvor von Italien nach Wunstorf verlegt worden war, endete der Luftkampf westlich von Bruchhausen-Vilsen tödlich. Zum Artikel geht es hier.

Als "Pimpf" Abschuss erlebt

Als Christian Seeker Berichte im Rahmen der Serie „Luftkrieg in der Region“ las, kamen Erinnerungen wieder hoch. Mit 13 Jahren erlebte er den Abschuss eines Flugzeuges bei Hemsloh. Zum Artikel geht es hier.


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