ADFC richtet „Rast-Platz“ am Radweg „D7“ zwischen Diepholz und Heede ein

Platz zum Verschnaufen für die Fernradfahrer

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Der „D7“ ist gut ausgeschildert, auch im weiteren Verlauf am Philosophenweg.

Diepholz - Verkehrstechnisch liegt Diepholz am Kreuzungspunkt mehrerer Bundesstraßen sowie an der Bahnstrecke Hamburg-Ruhrgebiet, das dürfte sich herumgesprochen haben. Aber Diepholz liegt auch am „D7“, was weit weniger bekannt sein dürfte.

Dieser D7, auch Pilgerroute genannt, ist einer der großen Radfernwege, die Deutschland durchqueren, Er führt von Flensburg nach Aachen.

Um diesen Fernweg bekannter zu machen und eine Möglichkeit zur Rast anzubieten, hat der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Diepholz (ADFC) eine Sitzbank gespendet. Sie steht an der „Düsteren Straße“, die den Kapellenweg/Philosophenweg mit Heede verbindet.

Vertreter des ADFC und der Stadt Diepholz kamen jetzt zur offiziellen Übergabe des neuen „Rast-Platzes“ zusammen. Mit dabei war auch Margret Peters, ADFC-Kreisverbandsvorsitzende aus Weyhe. „Die Bank ist auch ein Dankeschön für das große Engagement des ADFC-Teams hier in Diep-holz“, meinte sie. Die örtlichen Vertreter, Ortsgruppensprecher Alfred Feldermann und Michael Labott, hörten dies gern. Und sie gaben ihrerseits den Dank umgehend weiter, denn beteiligt an dem Neubau war auch die Stadt Diepholz. Sie hatte die Aufgabe übernommen, den Platz herzurichten, unter anderem wurden ein solides Fundament errichtet und ein Abfallbehälter aufgestellt. „Der Bauhof hat ganze Arbeit geleistet“, freute sich Andy Blumberg aus dem Bauamt.

Die ADFC-Aktiven hoben ihrerseits die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und die schnelle Umsetzung hervor.

Der Standort für die neue Bank ist mit Bedacht gewählt, ließ Feldermann durchblicken. Einerseits biete die Lage einen schönen Blick auf die freie Natur, andererseits ist er doch hier, nahe der Siedlungskante, nicht allzu einsam gelegen. Und abends erhellt eine bereits installierte Straßenlaterne die Umgebung der „Düsteren Straße“.

Die ADFC-Aktiven nutzten die Gelegenheit, einmal mehr eine Lanze für das Fahrrad zu brechen: Nicht nur im Urlaub (auf Fernradwegen) sei es das ideale Fortbewegungsmittel, auch im Alltag sollte das Rad viel häufiger zum Einkaufen und auf dem Weg zur Arbeit eingesetzt werden, unterstreichen sie.

sr

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