Stadt Diepholz saniert Straßenbeleuchtung / 860 Leuchtpunkte ausgetauscht

70 Prozent Energie einsparen

Mit neuem und altem, ausgetauschten Leuchtmittel (von links): Andy Blumberg (Stadtverwaltung/Tiefbau), Bürgermeister Florian Marré, Bauamtsleiter Sebastian Dornieden und Kristin Christen (OC Lichtplanung). Im Hintergrund Mitarbeiter der Fachfirma, die die Diepholzer Straßenbeleuchtung saniert – hier an der Heeder Gartenstraße.
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Mit neuem und altem, ausgetauschten Leuchtmittel (von links): Andy Blumberg (Stadtverwaltung/Tiefbau), Bürgermeister Florian Marré, Bauamtsleiter Sebastian Dornieden und Kristin Christen (OC Lichtplanung). Im Hintergrund Mitarbeiter der Fachfirma, die die Diepholzer Straßenbeleuchtung saniert – hier an der Heeder Gartenstraße.

Diepholz – Sie leuchten heller und sparen Energie: Nach und nach tauscht die Stadt Diepholz die alte Straßenbeleuchtung gegen moderne LED-Lampen aus. „Seit dem Jahr 2009 haben wir etwa 860 Leuchtpunkte saniert“, erklärte Bürgermeister Florian Marré bei einem Ortstermin an der Heeder Gartenstraße.

Dort wurden in der vergangenen Woche die veralteten HQL-Leuchtmittel (Quecksilberdampflampen) ausgetauscht. Die HQL-Leuchtmittel sind nicht nur Energiefresser und nicht umweltfreundlich, sie werden auch nicht mehr hergestellt.

Bis zum 2012 sanierte die Stadt die Straßenbeleuchtung zunächst mit Halogen-Metalldampflampen. Seit 2013 verwendet sie ausschließlich LED-Technik.

„Diese Leuchtmittel haben 16 Watt gegenüber HQL mit 80 Watt“, erläuterte Kristin Christen von der Diepholzer Firma OC-Lichtplanung, die die neue Straßenbeleuchtung plant.

In einigen Straßen werden zusätzliche Leuchtpunkte – also „Straßenlaternen“ – installiert, um eine bessere Ausleuchtung der Wege und Fahrbahnen zu erreichen.

In diesem Jahr saniert die Stadt Diepholz 261 Straßenleuchten und stellt sie auf LED-Technik um – hauptsächlich in den Ortsteilen Sankt Hülfe, Heede und Aschen. Für die praktische Umsetzung hat sie die Fachfirma „Stadt Land Licht“ aus Kaltenkirchen beauftragt.

„Die Energie-Einsparung liegt bei 70 Prozent. Zudem werden 588 Tonnen CO2 in 20 Jahren eingespart“, rechnete Florian Marré vor.

Die Kosten für die Modernisierung der Straßenbeleuchtung in Diepholz betragen insgesamt 150 000 Euro. Dazu gibt es 20 Prozent Zuschuss durch Mittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Die Anwohner müssen sich in der Regel an den Kosten beteiligen, da der Austausch der Leuchten die Wohnqualität verbessert. Die Beitragspflicht bezieht sich allerdings nur auch die Verbesserung der Ausleuchtung, nicht auf zusätzliche oder gegebenenfalls ausgetauschte Masten. Die Beiträge liegen nach Mitteilung der Stadt je nach Grundstücksgröße etwa zwischen 50 und 100 Euro.

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