Aufgaben der Straßenmeisterei

270 Kilometer Straßen rund um Diepholz zu betreuen

Seit 25 Jahren bei der Straßenmeisterei Diepholz ist Mark Schier (links). Leiter Wolfgang Schwiering gratulierte ihm zum Jubiläum.
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Seit 25 Jahren bei der Straßenmeisterei Diepholz ist Mark Schier (links). Leiter Wolfgang Schwiering gratulierte ihm zum Jubiläum.

Diepholz – 270 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen betreut die Straßenmeisterei Diepholz. Die Mitarbeiter kontrollieren unter anderem den Zustand der Fahrbahnen und Brücken, pflegen Straßenbäume, nehmen kleinere Reparaturen am Fahrbahnbelag vor und betreuen Straßenbaustellen, für die private Firmen die Aufträge bekommen. Auch der Winterdienst ist eine wichtige Aufgabe.

Das Einsatzgebiet der Straßenmeisterei Diepholz reicht von Drentwede bis Ströhen, von Rehden bis Lemförde/Dielingen. Dazu gehören auch 170 Kilometer Radwege an den betreuten Straßen.

Insgesamt sind 24 Menschen in der Straßenmeisterei Diepholz beschäftigt. Diese untersteht dem Geschäftsbereich Nienburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und hat an der Moorhäuser Straße 80 in Diepholz ihren Sitz.

Mark Schier seit 25 Jahren dabei

Einer der 24 Mitarbeiter ist Mark Schier. Der 41-jährige Diepholzer ist seit 25 Jahren dabei und feierte in dieser Woche sein Jubiläum im Öffentlichen Dienst.

Der Vater von zwei Kindern begann seine Ausbildung zum Straßenwärter am 1. August 1996 und blieb der Straßenmeisterei Diepholz treu. Nach Bundeswehrzeit in Mönchengladbach und den Niederlanden kehrte er beruflich nach Diepholz zurück. Er übernahm 2007 die Aufgabe des Bauwartes. Schier ist somit für die Überwachung der Baustellen auf den Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Bezirk der Straßenmeisterei Diepholz zuständig.

Bei der kleinen Jubiläumsfeier im Kollegenkreis überreichte Straßenmeisterei-Leiter Wolfgang Schwiering Urkunde und Dankesschreiben der niedersächsischen Straßenbaubehörde an Mark Schier.

270 Kilometer Bundes- Landes- und Kreisstraßen betreut die Straßenmeisterei Diepholz, die ihren Sitz an der Moorhäuser Straße 80 hat.

In seiner Rede blickte Schwiering auf den beruflichen Werdegang von Mark Schier zurück und hatte eine „Vorläufige Dienstvorschrift für das Straßenwartungspersonal der niedersächsischen Straßenbauverwaltung“ aus dem Jahr 1966 dabei.

Dienstvorschrift aus dem Jahr 1966

Darin werden in perfektem Amtsdeutsch die Aufgaben eines Bauwartes wie Mark Schier beschrieben. Unter anderem heißt es in dem Heft: Der Bauwart sei tätig „bei der Überwachung des Auftragsnehmers, ob dieser die zu erbringenden Leistungen einzeln oder insgesamt nach den Vertragsbestimmungen und den anerkannten Regeln der Technik ausführt“. Auch bei den „im Interesse der allgemeinen Sicherheit und Ordnung gebotenen bau- und verkehrspolizeilichen Baustellenanforderungen“ habe der Bauwart tätig zu sein. „Die Dienstvorschrift gilt auch heute noch“, sagte Wolfgang Schwiering lächelnd.

Er selbst ist seit 30 Jahren Leiter der Straßenmeisterei in Diepholz. Neben der wachsenden Digitalisierung konnte er dieser Zeit Veränderungen beim Straßenbau beobachten.

Meistbefahrene Straße

So habe es früher beispielsweise mehr Spurrinnen in den Fahrbahnen gegeben, die durch schwere Fahrzeuge verursacht wurden. Dann habe man eine härtere Bitumenmischung verwendet. Diese vermied zwar Spurrinnen, war aber so spröde, dass sich Risse im Straßenbelag bildeten, die durch eindringendes Wasser bei Frost aufplatzten. Inzwischen habe man die richtige Bitumenmischung gefunden.

Trotzdem müssen die Beläge insbesondere von viel befahrenen Bundesstraßen regelmäßig erneuert werden.

Die meistbefahrene Straße im Bereich der Straßenmeisterei Diepholz ist laut Schwiering die B 214 zwischen Diepholz und Rehden/Wetschen. Hier sind etwa 20 000 Fahrzeuge am Tag unterwegs.

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