Im E-Center und Combi-Markt gesammelt

2300 Unterschriften gegen Famila

Mehr als 2 300 Unterschriften gegen die Ansiedlung eines Famila-Marktes gaben Sebastian Hering (links) und Stephan Immega im Diepholzer Rathaus ab. - Foto: Jansen

Diepholz - Listen mit mehr als 2 300 Unterschriften gegen die Ansiedlung eines Famila-Marktes östlich des Diepholzer Bahnhofs haben zwei Geschäftsleute im Rathaus abgegeben: Stephan Immega, geschäftsführender Inhaber des Einkaufszentrums Immega (E-Center), und Sebastian Hering, Leiter des Combi-Verbrauchermarktes Diepholz, hatten diese über mehrere Wochen gesammelt.

Nach Auskunft von Stephan Immega kamen in seinem Diepholzer Markt 2 099 Unterschriften gegen Famila zusammen, während 73 Kunden für die Ansiedlung unterschrieben hätten. Im Combi waren 320 Kunden gegen die Ansiedlung des neuen Marktes, der nach aktuellen Plänen etwa so groß wie das E-Center werden würde.

Die beiden Geschäftsleute übergaben die Unterschriften als Stützung ihrer Eingabe im Rahmen des laufenden Verfahrens zur Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung des Bebauungsplanes „Groweg“. Sie sprachen sich damit offiziell dagegen aus und begründeten das mit einem bereits vorhanden Überangebot an Lebensmittelmärkten in Diepholz (laut eines Gutachtens 130 Prozent), dadurch würden hiesige Betrieb durch Umverteilung gefährdet. Weiteres vorgebrachtes Gegenargument ist laut Eingabe der Attraktivitätsverlust der Innenstadt durch Schaffung eines neuen Randgebietes, dadurch würden Kaufströme aus der Innenstadt herausgelenkt. Zudem würden Arbeitsplätze durch gesteigerte Konkurrenz und daraus resultierenden Kostendruck gefährdet.

Das Thema Famila wird demnächst wieder öffentlich in politsichen Gremien im Rathaus behandelt. - ej

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