16 Firmen auch aus dem Landkreis Vechta siedeln sich dort an

200 Arbeitsplätze in neuem Diepholzer Gewerbegebiet

Im neuen Gewerbegebiet Reessingstraße, das südlich der Moorstraße, nördlich der Dieselstraße und östlich Junkernhäusern liegt, sollen 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Derzeit laufen Erschließungsarbeiten.
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Im neuen Gewerbegebiet Reessingstraße, das südlich der Moorstraße, nördlich der Dieselstraße und östlich Junkernhäusern liegt, sollen 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Derzeit laufen Erschließungsarbeiten.

Diepholz – Etwa 200 neue Arbeitsplätze entstehen im Gewerbegebiet Reessingstraße, das die Stadt Diepholz geschaffen hat. Dort werden sich auch mehrere Firmen aus dem Landkreis Vechta ansiedeln. In dem Gebiet, das südlich der Moorstraße, nördlich der Dieselstraße und östlich Junkernhäusern liegt, sind fast alle Flächen verkauft oder verbindlich reserviert.

Das berichtete Bernd Öhlmann, Geschäftsführer der Diepholzer Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing (Wista), im städtischen Ausschuss für Steuerung und Finanzen.

Insgesamt 16 Betriebe werden das Gewerbegebiet Reessingstraße füllen. Dann hat die Stadt Diepholz nur noch vereinzelte Flächen für die Ansiedlung beziehungsweise Erweiterung von Unternehmen. „Der Kaufpreis von 33,50 Euro pro Quadratmeter war kein Thema“, berichtete Öhlmann von Gesprächen mit Firmen über das neue Gewerbegebiet. Dieses wird zurzeit erschlossen: Leitungen werden verlegt und Straßen gebaut.

7982 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Diepholz

In der Stadt Diepholz gab es im Jahr 2020 laut Wirtschaftsförderer Bernd Öhlmann 7982 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. 2019 waren es 13 mehr gewesen (7995), was teils auf den Abbau in großen produzierenden Betrieben zurückzuführen ist. Im Jahr 2018 hatte es noch 7671 Arbeitsplätze in Diepholz gegeben. Langfristig – von 2016 bis 2020 – stieg die Zahl um 624. Mit 7982 Arbeitsplätzen liegt Diepholz im Landkreis auf Platz zwei hinter Stuhr, wo es 14.978 Arbeitsplätze gibt, und vor Syke mit 7525 Arbeitsplätzen.  ej

In der Coronakrise sei er nicht nur Wirtschaftsförderer, sondern auch Psychologe und Seelsorger gewesen, beschrieb Öhlmann rückblickend Gespräche mit Gewerbetreibenden, die große Probleme durch die Pandemie hatten. Insgesamt habe Corona aber in Diepholz nicht zu Betriebsschließungen oder gravierenden Schäden geführt.

160.000 Euro für Investitionsförderungen

Die Wista – eine Gesellschaft der Stadt Diepholz – hat ein Budget von 160 000 Euro im Jahr, mit dem sie Investitionen von Diepholzer Betrieben unter bestimmten Voraussetzungen fördern kann. Im Jahr 2020 verzeichnete sie 15 Investitionsförderungen, im Jahr zuvor waren es elf gewesen, so Bernd Öhlmann. Zudem kann die Wista Sonderförderungen vergeben.

Vier erfolgreiche Existenzgründungen

Laut seinen Ausführungen gab es 2020 in Diepholz vier erfolgreiche Existenzgründungen. Im Jahr davor hatten fünf Menschen in Diepholz den Schritt in die Selbstständigkeit mit Erfolg gewagt.

In Gewerbegebieten suchen Unternehmer nach seiner Erfahrung auch Möglichkeit, dort zu wohnen, damit sie einen kurzen Weg zu ihrem Betrieb haben. Solche Mischgebiete gebe es derzeit in Diepholz nicht, blickte Öhlmann auf die Politiker, die solche Flächen schaffen können.

Die Zusammenarbeit mit der Fördergemeinschaft Lebendiges Diepholz und deren Projekt „Grafenkind“ sei gut, antwortete Bernd Öhlmann auf eine Frage von Ratsherr Wilhelm Reckmann (FDP).

Anrufe aus größeren Städten

„Unsere Wirtschaftsförderung muss sich vor der anderer Kommunen nicht verstecken“, sagte Öhlmann und berichtete auch davon, dass Wirtschaftsförderungen großer Städte wie Dortmund bei ihm in Diepholz anrufen und sich insbesondere nach Programmen wie „Diepholz digital“ und „Diepholz bei Ebay“ erkundigen.

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