1967 Plätze hergerichtet

Tennisclub Sankt Hülfe-Heede feiert sein 50-jähriges Bestehen

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Vorsitzender Ulrich Glamann (2. von links) ehrte bei der Jubiläumsfeier die Gründungsmitglieder des Tennisclubs Sankt Hülfe-Heede. - Foto: Wiechering

Sankt  Hülfe - Der Tennisclub Sankt Hülfe-Heede blickte im feierlichen Rahmen im Saal des Hotels Castendieck auf sein 50-jähriges Bestehen zurück. Zu der Feier konnte Vorsitzender Ulrich Glamann zahlreiche Tennisfreunde und Gäste aus Nah und Fern begrüßen.

Sein besonderer Gruß galt vor allem den noch lebenden Gründungsmitgliedern. Schon im Mai 1927 wurde erstmals Tennis hinter dem Hotel Lohaus (heute Castendieck) gespielt. Anfang der 1960er Jahre lagen die beiden Plätze in Sankt Hülfe jedoch brach und verwilderten.

Margrit Höfelmeier aus Heede ergriff in dieser Situation die Initiative. Bei den ersten Spielversuchen in Diepholz hatte sie das „Tennisfieber“ gepackt. Beim Anblick, der vom Grün überwucherten Plätze kam die Idee zur Gründung eines Tennisclubs in Sankt Hülfe-Heede. Weitere Interessenten waren schnell gefunden und Fritz Lohaus war sofort einverstanden.

Ehrung von verdienten Mitgliedern des Tennisclubs Sankt Hülfe-Heede.

Am 1. September 1967 trafen sich dann im Hotel Lohaus 21 von 23 interessierten Personen zur Gründung eines Tennisvereins. Es gibt zwar keine Gründungsurkunde, wohl aber ein handgeschriebenes Protokoll. Zu den noch lebenden Gründungsmitgliedern gehören Margrit Höfelmeier, Thea Lamping, Renate Hübner, Hans-Jürgen Hübner, Dirk Linné und Detlev Glamann. Sie alle ehrte Vorsitzender Ulrich Glamann mit einer Mappe, die das Gründungsprotokoll und einen Artikel aus dem Diepholzer Kreisblatt vom Mai 1927 beinhaltete.

Der Tennisverein gliederte sich dem Turn- und Sportverein Sankt Hülfe-Heede als Abteilung an. Die Plätze wurden kurzfristig und mit viel Engagement hergerichtet. So konnte der offizielle Spielbetrieb aufgenommen werden. Schon im Sommer 1967 wurden auf Platz I unter fast abenteuerlichen Bedingungen die ersten Bälle gespielt.

Der Vorsitzende fasste sich kurz im Rückblick auf die 50-jährige Geschichte des Clubs. So erfolgte 1970 die Aufnahme in den Niedersächsischen Tennisbund, und die Tennisspieler wurden zur selbstständigen Abteilung des TuS Sankt Hülfe-Heede. 1975 wurde das jetzige Clubhaus gebaut und 1988 erfolgte die Erstellung der Tennisplätze III und IV.

Da im Hotel Lohaus zwischenzeitlich einen Besitzerwechsel stattfand, gab es im Jahr 2000 einen neuen Pachtvertrag mit der Stadt Diepholz. Damit endete die Geschichte der Lohausschen Tennisplätze.

2005 machte sich der Club selbstständig

2005 machte sich der Tennisclub selbstständig und löste sich vom TuS. Der Traum einer Flutlichtanlage erfüllte sich im Jahr 2010. Im Laufe der Jahre wurde, dank des Engagements zahlreicher Mitglieder, die Tennisanlage ständig modernisiert und das Clubhaus erweitert.

Dafür ehrte der Vorsitzende stellvertretend einige verdiente Mitglieder. Ludwig Logemann, Klaus Heinze, Jochen Schmiegel, Udo Marquardt, Manfred Nölker und Sebastian Bertels erhielten ein Präsent. Heike Steinemann sowie Christa Hellmann überreichte Glamann einen Blumenstrauß.

Vorsitzender Peter Schnabel und Geschäftsführer Werner Eilers vom Kreissportbund Landkreis Diepholz sowie Peter Bahlmann, in Vertretung der erkrankten Beate Lonnemann, Vizepräsidentin des Niedersächsischen Tennisverbandes (NTV), hatten Urkunden und Ehrennadeln im Gepäck. 

Elke Marquardt und Gaby Müller erhielten die Bronzene Verdienstnadel des NTV. Vorsitzender Ulrich Glamann wurde mit je einer Silberne Ehrennadel des KSB und des NTV für seinen über 20-jährigen Einsatz für den Verein geehrt. Auch Alfons Bertels erhielt für seinen selbstlosen Einsatz die Silberne Verdienstnadel vom KSB.

Nach einem gemeinsamen Essen fachsimpelten und feierten die Tennisspieler mit ihren Gästen bei flotter Musik im liebevoll dekorierten Saal bei Castendieck bis in den frühen Morgen.

aw

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