Neue Anlagen- und Messtechnik im Wasserwerk Sankt Hülfe

1. 300 Kilometer Leitungen

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In das neue Messhaus werden Kessel installiert, die Druckschwankungen im Wassernetz ausgleichen.

Sankt Hülfe -  Die Stadtwerke Huntetal investieren in neue Anlagen- und Messtechnik im Wasserwerk Sankt Hülfe. Die vier Werksausgangsleitungen, von denen aus das Wasser in die Region verteilt wird, erhalten zunächst jeweils einzelne Zähler. Damit können die Stadtwerke die entnommenen Trinkwassermengen in der Region besser nachvollziehen. Vor allem aber können so Störungen schneller lokalisiert und behoben werden.

„Unsere Wasserleitungen im Versorgungsgebiet haben eine Länge von insgesamt fast 1 300 Kilometern. Bei einem Netz dieser Größe eine Störung zu finden, ist eine Herausforderung – dabei ist gerade bei Rohrbrüchen Eile geboten. Die neue Messtechnik hilft uns dabei, schneller reagieren zu können. Dadurch sparen wir Kosten und vor allem wertvolles Trinkwasser, das sonst im Boden versickert“, erklärt Britta Schuster, Projektleiterin und Abteilungsleiterin für die Bereiche Gas, Wasser, Wärme, in einer Pressemitteilung der Stadtwerke.

Jährlich rund zwei Millionen Kubikmeter Wasser in die Haushalte

Bis zu 450 bis 550 Kubikmeter Wasser fließen innerhalb einer Stunde vom Wasserwerk Sankt Hülfe in die Haushalte der Bürger in Diepholz und Umgebung. Aufs Jahr gerechnet gehen im Jahr rund zwei Millionen Kubikmeter Wasser aus dem Wasserwerk Sankt Hülfe in die Haushalte.

„Wir haben mit unserer aktuellen Technik einen guten Gesamtüberblick über die Menge des entnommenen Wassers sowie eine differenzierte Betrachtung über die Wassermengen der Leitung Diepholz 1 und Diepholz 2. Mit den neuen Zählern werden wir dann auch die Entnahmegebiete Wetschen und Drebber differenzierter betrachten können“, so Britta Schuster weiter.

Stadtwerke Huntetal investieren sechsstelligen Betrag

Zusätzlich wird ein neues Messhaus gebaut, in dem die vier Leitungen künftig zusammenlaufen und weitere Anlagen- und Messtechnik installiert wird. „Die alten Schächte müssen altersbedingt ohnehin erneuert werden. Das Messhaus ist dabei die optimale Lösung, denn so können wir an zentraler Stelle alle vier Leitungen kontrollieren und warten“, erklärt Britta Schuster die Maßnahme.

Die Stadtwerke Huntetal investieren einen sechsstelligen Betrag in ihr Wasserwerk. „Als Wasserversorger in der Region haben wir die Verantwortung gegenüber den Kommunen, den Bürgern und der Umwelt. Die Investition in neue Anlagen- und Messtechnik ist eine Investition in die Zukunft, die nicht nur notwendig war, sondern auch sinnvoll, um bewusst und ressourcenschonend mit unserem Trinkwasser umzugehen“, sagt Waldemar Opalla, Geschäftsführer der Stadtwerke Huntetal.

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