12.000 Euro Spenden für Flüchtlingsarbeit

Diepholz - Zur Unterstützung der Flüchtlingsarbeit in Diepholz und Umgebung sind in den vergangenen Monaten mehr als 12.000 Euro gespendet worden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Kirchenkreises Grafschaft Diepholz hervor. Das „Arbeits- und Informationstreffen“ im Gemeindesaal der Diepholzer St.-Michaelis-Gemeinde war nicht öffentlich.

Bei dem Treffen erklärte der Fachdienstleiter bei der Stadt Diepholz, Florian Marré: „Wir werden uns weiterhin auf die Unterstützung durch von der Stadt finanzierte hauptamtliche Flüchtlingssozialarbeit und finanzielle Mittel für Aus- und Fortbildungen für die Gruppe der Ehrenamtlichen konzentrieren, um die Aufgaben mit professionellem Hintergrund bewältigen zu können. Die finanziellen Mittel stammen aus dem städtischen Haushalt und den vom Landkreis zur Verfügung gestellten Geldern. Spenden werden von der Stadt Diepholz nicht angenommen, sondern an andere Initiativen verwiesen.“

Die Spendenangebote werden weitergeleitet an die sozialen Akteure im Arbeitsfeld „Flüchtlinge“ – beispielsweise an die Freiwilligenagentur in Diepholz oder die verschiedenen Projekte der Diakonie. Was mit dem Geld geschieht, schlüsselte Marc-Tell Schimke, Leiter des Kirchenamts in Sulingen, bei dem Treffen in Diepholz für seinen Bereich auf: „Im Kirchenkreis Grafschaft Diepholz gibt es drei Bereiche, an denen Spenden eingehen, die zweckgebunden verwendet werden. Jede Ausgabe muss belegt und nachgewiesen werden“

Diese drei Bereiche sind demnach: Die Initiative „Fremde haben Freunde in Diepholz“. Bis Ende April seien dort von insgesamt 13 Einzelspendern 3 100 Euro eingegangen. 2 300 Euro wurden laut Mitteilung des Kirchenkreises ausgegeben für Sachkosten im Zusammenhang mit der Kleiderstube, die jetzt unter dem Dach der Kirchengemeinde St. Nicolai an der Hinterstraße in Diepholz arbeitet.

Zweitens die Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Grafschaft Diepholz, der 24 Kirchengemeinden umfasst. Hierfür wurden in Kollekten eine Gesamtsumme von 5 150 Euro gesammelt. Dieses Geld stehe für die Flüchtlingsarbeit vor Ort in den 24 Kirchengemeinden zur Verfügung. Bisher wurde es noch nicht ausgegeben. Dritter Bereich ist die Flüchtlingssozialarbeit in der Stadt Diepholz. Hier seien 3 860 Euro eingegangen durch Privatpersonen, Firmen, Schulen und Banken. Das Geld werde laut Kirchenamt-Leiter Marc-Tell Schimke eingesetzt für neue Projekte, die in den nächsten Wochen anstehen.

Rubriklistenbild: © dpa

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