„Nochmal Glück gehabt“

Heißgelaufene Bremse an Gefahrgutwaggon sorgt für Großeinsatz am Bahnhof

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Bei einem Güterzug war im Diepholzer Bahnhof eine Bremse heißgelaufen.

Diepholz - „Nochmal Glück gehabt“ – auf diese Formel brachten es Feuerwehrleute am frühen Mittwochnachmittag bei einem Einsatz im Diepholzer Bahnhof. Bei einem Güterzug war eine Bremse heißgelaufen, ausgerechnet an einem Gefahrgutwaggon.

Es kam zu einer Rauchentwicklung, allerdings kühlte sich die Bremse nach dem Anhalten wieder ab; der Zug, der in Richtung Bremen unterwegs gewesen war, geriet nicht in Brand. Der Waggon hatte laut Gefahrguttafel einen „mit Wasser reagierenden, metallorganischen, flüssigen Stoff" geladen, der als entzündlich gilt. Den Einsatzkräften war also höchste Vorsicht geboten. Gegen 14.50 Uhr waren die vier Diepholzer Ortsfeuerwehren sowie zusätzlich die Feuerwehren Lembruch, Wetschen, Rehden und Drebber sowie eine große Zahl an Rettungskräften zum Einsatzort beordert worden. 

Die vier Diepholzer Ortsfeuerwehren sowie die Wehren Lembruch, Wetschen, Rehden und Drebber sowie eine große Zahl an Rettungskräften waren zum Einsatzort beordert worden. 

Der Bahnhof und der Bahnhofsvorplatz wurden gesperrt, konnten aber nach kurzer Zeit wieder freigegeben werden. Der Zugverkehr sollte über Parallelgleise im Bahnhof geführt werden. Die heißgelaufene Bremse war durch ein technisches Erkennungssystem bemerkt worden, das zwischen den Bahnhöfen Lemförde und Diepholz eingebaut ist. Der Zugführer erhielt dann das Signal, den Zug zu stoppen. - sr

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