Die Steinskulptur von Wolf Bröll fügt sich nahtlos in die Kulturlandschaft „Die Sicht“ ein

„Die Arche“nimmt Gestalt an

Mentor und Künstler Wolf Bröll mit zwei seiner Helferinnen, den Studentinnen Amrei Busch und Linda Müssig der Hochschule Vechta, vor der „Arche“ .

Diepholz - (ib) · Sägen, Klopfen, Meißeln: Kunst-Studenten und ihr Professor Wolf Bröll legen gemeinsam die Skulptur „Die Arche“ frei. Am Diepholzer Skulpturenpfad entsteht aus einem über zwei Meter großen und etwa 20 Tonnen schweren Sandstein ein weiteres Kunstwerk.

Der große Stein wurde vor fünf Wochen aus Ibbenbüren geliefert, seitdem wird er in die künstlerische Form gebracht. Maßgeblich beteiligt ist daran eine kleine Gruppe aus Bachelor- und Masterstudenten der Hochschule Vechta, die sich freiwillig bereit erklärt hat, mit der „Arche“ einen neuen Blickfang zu erschaffen.

„Die Arche“ entsteht so nach Vorgabe von Wolf Bröll im Rahmen des Projektes „Die Sicht“ am Kultur- und Skulpturenpfad Diepholz/Dümmer.

Diese Kulturlandschaft nimmt seit Mitte 2005 im Süden von Diepholz Gestalt an. Alle Kunstwerke des Skulpturenpfades wurden zuvor von einer Jury der Arbeitsgruppe, die von dem Agenda 21-Förderverein betreut wird, ausgewählt und werden nun von Sponsoren finanziert. Voraussetzung war es, dass die Arbeiten einen Bezug zur Landschaft und Umgebung bilden sollen. Dies gelang dem Künstler Wolf Bröll offenbar, und nun verwirklicht sich seine Idee von dem nicht ganz ausgearbeiteten Haus.

Die Intention, die hinter diesem Kunstwerk steckt, ist klar: „Es soll der Eindruck entstehen, als ob sich das Haus aus dem Stein schält. Der Betrachter kann so an dem Freilegungsprozess visuell teilnehmen“, so Wolf Bröll.

Über die Zusammenarbeit mit seinen Schülern sagt der Künstler: „Ich finde es toll, dass sie sich freiwillig in ihren Semesterferien für das Projekt gemeldet haben. Schließlich gibt es für sie hier viel zu lernen. Es ist ein einmaliges Projekt. Jede Skulptur ist schließlich ein Original.“

Die sieben beteiligten Studenten wechseln sich in den Arbeitsphasen ab: „Mehr als vier können nicht am Stein arbeiten“, erzählt die 27-jährige Amrei Busch.

Die 23-jährige Studentin Linda Müssig ist von dem Schaffensprozess begeistert: „Es ist spannend und macht total viel Spaß, ist aber auch anstrengend! Schon schön, zu sehen, wie die Skulptur wächst.“ Laut ihrer Prognose wird die Skulptur im Laufe dieser Woche fertiggestellt und kann von kunstinteressierten und naturliebenden Fußgängern und Radfahrern begutachtet werden.

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