Wirtschaftsförderung: Sulingen setzt auf Netzwerkarbeit

„Dialog ist wichtig“

Birgit Dullin – Netzwerkarbeit stehe im Tun der Wirtschaftsförderin ganz oben auf der Prioritätenliste.

Sulingen - (oti) · Die Breitbandversorgung in den Ortschaften, die Vermarktung von Gewerbeflächen, die Organisation und Begleitung von Veranstaltungen – Schwerpunktthemen, die sich Sulingens Wirtschaftsförderin Birgit Dullin für das Kalenderjahr 2011 auf die Agenda gesetzt hat.

Vor dem Verwaltungsausschuss der Stadt Sulingen zog die allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters jetzt Bilanz der Wirtschaftsförderungs-Aktivitäten im Jahr 2010, wagte aber genauso einen Ausblick.

„Das Gros der Aufgaben wird sich sicherlich auch in den kommenden zwölf Monaten in der Detailarbeit wiederfinden“, sagt die Wirtschaftsförderin.

Etwa im Bereich der Veranstaltungsorganisation – die „Seitz-Stiftung“ plant am 16. März ihr „5. Unternehmerforum“ im Mittelzentrum, die Wirtschaftsförderung des Landkreises im April ein Seminar mit dem Arbeitstitel „Internetauftritt – sicher und rechtssicher gestalten“, die Wirtschaftsjunioren kündigen für November ihren Existenzgründerstammtisch in der Sule-Stadt an.

Netzwerkarbeit stehe im Tun der Wirtschaftsförderin ganz oben auf der Prioritätenliste – dazu geht auch die projektbezogene Kooperation mit der „Initiative“. „Leerstandsmanagement, Wochenmarktverlegung, flexible betriebliche Kinderbetreuung...“, beginnt Dullin aufzuzählen.

Festhalten möchte die Verwaltungsmitarbeiterin genauso an den regelmäßigen Besuchen von Sulinger Betrieben, die sie für die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen sowie die des Verwaltungsausschusses organisiert. „Der ständige Dialog ist wichtig.“

Was auch für den Kontakt zu den Firmenkundenberatern der hiesigen Kreditinstitute gelte. Dullin: „Die Bank ist oftmals erste Anlaufstelle für Existenzgründer. Und gerade denen wollen wir helfen...“

Die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien oder Gewerbeflächen im Kalenderjahr 2010 beurteilt Birgit Dullin als „zurückhaltend“. „Obwohl man im zweiten Halbjahr schon gemerkt hat, dass die Konjunktur langsam wieder anzieht.“ Belegen würden das unter anderem die Anfragen nach Immobilien für den Einzelhandel. „Nur leider passen meistens die Zuschnitte der zur Verfügung stehenden Flächen nicht zu den Wünschen der Bewerber.“

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