Erstes Berufe-Karussell an der Oberschule Rehden / Schüler und Lehrer zufrieden

„Das war echt informativ“

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David Tabeling von der Polizeiinspektion Diepholz informierte die Schüler über seinen Beruf. ·

Lemfoerde - REHDEN · „Mir hat der Vormittag gefallen. Es war echt informativ“, freute sich David Schulz aus der Klasse H8 der Oberschule Rehden. Sein Mitschüler Nils Rapaic pflichtet ihm sofort bei: „Man lernt viel über die verschiedenen Berufe und darüber, wie das Leben so ist, wenn man arbeitet.“ Ein positives Fazit zogen gestern nicht nur die Schüler vom ersten Berufekarussell an der Schule am Geestmoor – Oberschule Rehden.

83 Schüler aus den Klassen neun und zehn der Realschule und acht und neun der Hauptschule informierten sich im Zuge des Berufe-Karussells in 45-minütigen Einheiten, unterteilt in zwei Blöcken, über jeweils vier Ausbildungsberufe, die sie vorher auswählten.

15 Betriebe und Institutionen aus der Region und der Samtgemeinde Rehden sowie Berufsberaterin Maria Wolters stellten auf Einladung der Schule den Jugendlichen diverse Berufsbilder vor. Dies geschah, wie von den Unternehmen gewünscht, unter anderem über Filme, Power-Point-Präsentationen oder Spiele. Auf diese Weise erhielten die Schüler Einblicke in diverse Ausbildungsmöglichkeiten und hatten ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen.

„Wir haben versucht, das Spektrum möglichst breit zu fächern“, erklärte Schulleiter Rainer Fritzsche. Demnach wurden neben handwerklich-technischen auch soziale Berufe präsentiert. Ein Ziel der Veranstaltung sei es, die Schule mit den Betrieben in der Region enger zu verzahnen.

Ferner ginge es darum, den Schülern unterschiedliche Berufsbilder nahe zu bringen, damit sich deren Berufswünsche konkretisieren. „Wichtig ist, dass wir die Betriebe hier zu uns in das Lebensumfeld der Schüler zum ersten Warm-Up holen, weil die Jugendlichen sich hier auskennen und wohl fühlen“, erklärt Manuela Spahr, Schulsozialarbeiterin.

„Wir wollen den Übergang von der Schule in den Beruf gut hinkriegen“, verdeutlichte Fritzsche. „Es wurden bereits Schüler zu Betriebsbesichtigungen eingeladen“, freute sich Pädagogin Bernadette Klodwig, die die Veranstaltung mit Manuela Spahr konzipierte, wofür beide vom Schulleiter gelobt wurden.

Die einzelnen Gruppen wurden auf maximal zwölf Schüler beschränkt. „In kleineren Gruppen kommt man besser ins Gespräch“, findet Spahr. „Wir wollen den Schülern auch Berufe näherbringen, die nicht zu den Top Ten-Berufen gehören, aber dennoch Zukunftspotenzial haben“, stellte Klodwig klar.

Die Schüler setzten sich im Vorfeld aktiv mit der Veranstaltung auseinander und mussten überlegen, über welche Berufe sie Informationen wünschen. „Auch Schüler, die schon einen Ausbildungsplatz haben, zeigten Interesse“, sagte Klodwig. Darüber hinaus hätten sich einige Schüler bei verschiedenen Firmen über den selben Beruf erkundigt. „Die Ausprägungen können zwischen den Unternehmen sehr verschieden sein“, erläuterte Fritzsche.

Auch die Firmen seien zufrieden gewesen. „Sie freuen sich, wenn sie nächstes Jahr wiederkömmen können“, sagte Fritzsche – und freute sich ebenfalls. · hkl

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