Künstler leiten letzten 21 Tage ein

City-Galerie: Countdown beginnt

Ruth Cordes (links) und Scarlett Fink suchen noch nach einem neuen Standort.
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Ruth Cordes (links) und Scarlett Fink suchen noch nach einem neuen Standort.

Syke - Zu einem Galeriefest laden Ruth Cordes und Scarlett Fink für Donnerstag, 8. August, in die City-Galerie an der Hauptstraße ein. „Wir geben nochmal richtig Gas und nutzen die uns verbleibende Zeit in den Räumen des ehemaligen Schlecker-Markts“, sagt Ruth Cordes. „Schließlich hatten wir zu Beginn gesagt, diese Zeit wird ein Fest. Und so meinten wir das auch.“

Am 8. August beginnt um 19 Uhr der Countdown für die verbleibenden 21 Tage, bis die Syker Künstler die „Galerie auf Zeit“ wieder räumen müssen.

Begleitet wird der Abend von vier Musikern: „Zum einen konnten wir Ralph Hunziger und Michael Thienert aus Weyhe für die Sache begeistern“, sagt Scarlett Fink. „Die beiden werden die Gäste mit Interpretationen aus Rock bis Pop und mit improvisierten Klangmelodien erfreuen.“ Darüber hinaus spielen  Zamim Naim und Alea Kretzschmar.

Im Frühjahr hatten sich die Künstler in der Hauptstraße einquartiert und blicken auf erfolgreiche Monate zurück. „Die Galerie wird sehr gut angenommen“, freut sich Scarlett Fink. „Es ist eine gute Möglichkeit, mit Bürgern in Kontakt zu kommen und einen Teil dazu beizutragen, dass die Innenstadt nicht ausstirbt.“

Die letzten Wochen wollen die Künstler noch ausnutzen. „Offiziell haben wir freitags und samstags geöffnet“, sagt Fink. „Ruth Cordes und ich wollen in den nächsten Wochen auch in der Galerie malen. Es gibt zwar keine festen Zeiten dafür, aber wenn wir da sind, ist die Tür offen und jeder ist willkommen.“

Die City-Galerie Syke wird auch nach dem Ende dieses Countdowns weiter bestehen. Es gibt allerdings noch keinen neuen Standort dafür. Cordes und Fink suchen noch nach freistehenden Ladenlokalen mit guten Lichtverhältnissen, möglichst an der Hauptstraße.

„Die Stadt möchte das Projekt weiter unterstützen, und wir wollen auch wieder in einen Leerstand ziehen“, betont Fink. „Vielleicht suche wir uns auch irgendwann mal etwas dauerhaftes, aber das steht noch nicht fest. Wir sind schließlich alles ehrenamtliche Künstler und haben daher nicht viel Geld zur Verfügung.“ · mwa/sta

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