Kulturmenü Bassum gibt Veranstaltungskalender heraus

Von Bürgern für Bürger

Der neue Flyer des Kulturmenüs liegt seit kurzem aus.

Bassum - BASSUM (al) · „Uns geht es nicht um das Gastspiel der großen Namen“, beschreibt Gudrun Lösche, Mitglied des Bassumer Kulturmenüs, das Veranstaltungsprogramm für die kommenden vier Monate.

Knapp sechs Monate ist es her, dass sich das Team des Kulturmenüs umstrukturierte. Zwei langjährige Mitglieder, Mechthild Strake und Claus Ulbrich, mussten sich aus zeitlichen Gründen zurückziehen. Verstärkung wurde gesucht und gefunden, wir berichteten.

Die Gruppe setzte sich zusammen, beschnupperte sich und legte fest, wohin die Reise künftig gehen soll. Den mageren Etat immer im Blick. Doch dass das Kulturmenü derzeit den großen Namen eher eine Absage erteilt, hat nicht nur etwas mit dem Geld zu tun. Lösche: „Wir wollen die erste Stufe sein, Qualität, die lohnt, aber noch nicht so bekannt ist. Das ist eine Chance sowohl für den Künstler als auch für den Zuschauer. Wir wollen den Künstler als arbeitenden Menschen mit seinen Problemen, Nöten und Erfolgen kennen lernen. Wir möchten Nischen füllen, Offenheit präsentieren, regionale Künstler ansprechen.“ Dementsprechend breit gefächert soll das Angebot sein und von Musik, Vorträgen, über Literatur bis hin zum Theater reichen.

Ein Blick in den neuen Flyer zeigt, dass das im Ansatz gelingt, aber durchaus noch verbesserungsfähig ist. Dem stimmt Lösche zu. „Wir könnten noch etwas experimentierfreudiger und fantasievoller sein. Wir könnten beispielsweise was für Kinder oder auch für Behinderte machen.“ Die Bassumerin ist zuversichtlich, dass dem Team das noch gelingen werde.

Man dürfe zudem nicht vergessen: Das Kulturmenü sei kein Verein, sondern ein Zusammenschluss von Bürgern für Bürger. Und Lösche ist froh, dass es überhaupt gelungen ist, das Kulturmenü fortsetzen zu können.

Leider haben sich einige kleine Fehler in den Flyer eingeschlichen, die Neumitglied Katrin Wawrzinek zu einer Fleißarbeit veranlassten – sie schwärzte per Hand die falschen Wochentage.

Höhepunkt im ersten Quartal ist die Aufführung der Bremer Shakespeare Company. Claudia Spörri spielt am 19. Februar im Stück „Schieflage“ die wartende Dame im Café, die mit teils witzigen, teils melancholischen Chansons den Höhenflügen und Abstürzen ihrer Liebe gekonnt Ausdruck verleiht. Dabei wird sie von Anne Straube am Klavier begleitet.

Zusammen mit der Volkshochschule präsentiert das Kulturmenü im April einen Film im Vorwerk: „Der Duft von Lavendel“.

Angedacht ist, dass sämtliche Kulturtermine Bassums in den Veranstaltungskalender des Kulturmenüs aufgelistet werden. Das sei aber in der Kürze der Zeit nicht geglückt, gesteht Lösche. Viele Kulturschaffende hätten es versäumt, die Termine weiterzuleiten. Hinzuweisen wäre unter anderem noch auf „Carnival of Jazz“ am 6. Februar und auf „Cappuccino zu dritt“ – eine Autorenlesung mit Marita und Jürgen Albers am 18. März. Veranstalter ist die VHS. Das Sommerprogramm werde noch erarbeitet. Auf jeden Fall wolle man Norland Wind engagieren, so Lösche.

Übrigens freut sich das Kulturmenü über weitere Kräfte. Das nächste Treffen findet statt am 4. März um 19 Uhr im Bürgerservice der Stadt.

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