Berufsbildungszentrum kooperiert mit Carl-Prüter-Schule

Zum Büffeln ins BBZ

Partner (v.l.): Hans-Joachim Jacke, Heiner Gutschmidt, Claudia Hacke, Peter Schneekönig, Manfred Evensen und Heinrich Dahlskamp.
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Partner (v.l.): Hans-Joachim Jacke, Heiner Gutschmidt, Claudia Hacke, Peter Schneekönig, Manfred Evensen und Heinrich Dahlskamp.

Sulingen - Heinrich Dahlskamp, stellvertretender Leiter des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup, spricht von neuen Wegen, die man am Schulstandort Sulingen eingeschlagen habe. Hans-Joachim Jacke, Leiter des Berufsbildungszentrums, und Manfred Evensen, Leiter der Carl-Prüter-Realschule, nicken. Die beiden Schulleiter hatten kurz zuvor einen Vertrag unterschrieben, der der Realschule neue Möglichkeiten im Bereich der Berufsorientierung eröffnet.

„Dass wir im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen regelmäßig in den Nachmittagsstunden Schülerinnen und Schüler von Ober-, Haupt- und Förderschulen zu Gast haben, ist bekannt“, sagt Heiner Gutschmidt, neben Claudia Hacke Mitarbeiter der Leitstelle Region des Lernens im Berufsbildungszentrum (BBZ). Die Kooperation mit der Carl-Prüter-Schule bringe zwei Neuerungen mit sich. Gutschmidt: „Zum einen kooperieren wir erstmals mit einer Realschule, zum anderen werden die Schülerinnen und Schüler bei uns in den Vormittagsstunden unterrichtet.“

Klartext: Ab 1. Februar besuchen 72 Sulinger Realschüler der Jahrgangsstufe acht ein halbes Jahr lang mittwochvormittags das Berufsbildungszentrum.

Peter Schneekönig, Fachbereichkonferenzleiter Arbeit, Wirtschaft, Technik der Carl-Prüter-Schule: „Unsere Schülerinnen und Schüler konnten aus sieben Berufsfeldern wählen.“

Heiner Gutschmidt kennt die Favoriten: „An erster Stelle Wirtschaft und Verwaltung, an zweiter Gesundheit, Soziales, Pflege und an dritter Hauswirtschaft und Gastronomie.“

Manfred Evensen: „Wir haben im Zuge unserer Berufsorientierung Kompetenzanalysen angeboten, was den Achtklässlern die Wahl vereinfacht hat.“

Heinrich Dahlskamp und Heiner Gutschmidt bezeichnen die Kooperation als „Modellprojekt“. Hans-Joachim Jacke: „Wir werden den Prozess evaluieren und dabei auch Kollegen anderer Schulen in den Regionen Diepholz und Sulingen mit einbinden.“

Doch wohl nicht nur die. Gutschmidt: „Angedacht ist, genauso die Industrie- und Handelskammer über unsere Ergebnisse zu informieren.“

Für Manfred Evensen ist das Projekt wichtiger Teil der Bemühungen der Carl-Prüter-Schule, den Mädchen und Jungen Hilfestellungen auf dem Weg zur späteren Berufswahl zu geben. Nach den Gastspielen am Berufsbildungszentrum erhalten die Schülerinnen und Schüler Zertifikate, mit denen sie sich um Praktikumsplätze im Zuge des neunten Schuljahres bewerben können. Heiner Gutschmidt sieht auch Vorteile für die Unternehmen, die Praktikumsplätze zur Verfügung stellen: „Die Praktikanten bringen bereits Grundkenntnisse in die Betriebe mit – und sicher auch ein wenig mehr Motivation.“

Wissenschaftlich begleitet wird das Modellprojekt übrigens durch Prof. Rudolf Schröder von der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg.

Heinrich Jacke: „Unser Ziel ist, das Projekt mittelfristig auf den ganzen Landkreis Diepholz auszudehnen.“ Heiner Gutschmidt: „Wir erhoffen uns dadurch auch ein intensiveres Miteinander der Kolleginnen und Kollegen der unterschiedlichen Schulformen. · oti

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