Der Radwegebau nach Köbbinghausen geht weiter / Fertigstellung bis Juni 2011 geplant

Brückendurchlass und neue Erdkabel

Der Radwegebau an der Landesstraße nach Harpstedt, zwischen Twistringen und Köbbinghausen, geht weiter. Im Bild: der Brückendurchlass-Bereich.

Bassum - TWISTRINGEN (tw) · Der Radwegebau an der Landesstraße 341 zwischen Twistringen und Köbbinghausen geht nach der ersten Winterpause weiter. In die 3,5 Kilometer lange Trasse investiert das Land rund 670 000 Euro. Das Projekt wird ein Jahr später als geplant umgesetzt.

Nach der Beseitigung von 32 Birken im Dezember 2009 und dem Auskoffern und Verfüllen der Radwegtrasse vor Weihnachten 2010 werden jetzt durch die EWE und die Telekom neue Versorgungsleitungen verlegt. Kurz vor Köbbinghausen muss der Brückendurchlass im Bereich des Delme-Vorfluters erweitert werden, bevor Unterbau und Fahrbahn des zukünftigen Radweges fertiggestellt werden. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Nienburg rechnet bis Juni dieses Jahres mit dem Abschluss der Gesamtmaßnahme. Bis dahin wird die Landesstraße zeitweise halbseitig gesperrt. Ob der Zeitplan eingehalten werden kann, hängt vor allem vom Wetter ab. Der Winter ist noch nicht vorbei.

Seit Jahren forderten vor allem Anwohner der Landesstraße den Radweg. Im Jahre 2009 nahm das Land Niedersachsen das Köbbinghauser Projekt überraschend ins aktuelle Straßenbauprogramm auf. Ein Planfeststellungsverfahren war nicht nötig, und die Stadt erklärte sich zum Grunderwerb bereit. Allerdings mussten sich die Anwohner noch einmal in Geduld üben. Am Ende erwiesen sich die Vorplanungen doch noch als sehr langwierig. Dietmar Tomsik, stellvertretender Behördenleiter und zuständig für die Bauplanung dann im Herbst 2010: „Im Sommer waren alle Unterlagen fertig, danach haben wir ausgeschrieben.“

Im ersten Schritt hatte eine Bassumer Firma über 30 Birken an der Westseite der Landesstraße gefällt. Ersatzweise werden nun im Frühjahr über 140 junge Birken gepflanzt.

Zuvor wird unter anderem der Straßengraben aufgrund schlechter Bodenverhältnisse verfüllt, darauf der neue Radweg angelegt und dann der Graben auf die Feldseite verlegt. Thomas Grüttner vom Straßenbauamt in Nienburg im Vorfeld der Bauphase: „Sonst hätten wir sehr viel Boden auskoffern und vielleicht noch ein Flies verlegen müssen.“

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