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Feuer zerstört Wohnhaus in Asendorf – ein Leichtverletzter

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Von: Dierck Wittenberg

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In Asendorf (Kreis Diepholz) ist in der Nacht zu Mittwoch ein Wohnhaus niedergebrannt. Der einzige Bewohner hatte das Haus noch rechtzeitig verlassen können.

Asendorf – Ein Feuer hat in der Nacht zu Mittwoch in Asendorf (Landkreis Diepholz), Ortsteil Uepsen, ein Wohnhaus zerstört. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Haus bereits in Flammen. Das komplette Erdgeschoss im Inneren habe sich im Vollbrand befunden, berichtete der Asendorfer Ortsbrandmeister Frank Ahlers. „Im Gebäude selbst war nichts mehr zu retten.“ Ein Übergreifen der Flammen aufs Nebengebäude und umstehende Bäume habe man aber verhindern können, so Ahlers.

Eine Gruppe Feuerwehr-Leute beim Löschen des Gebäudes von außen: Das Gebäude ist komplett niedergebrannt, aber die Feuerwehr hat ein Übergreifen der Flammen aufs Nebengebäude verhindern können.
Das Gebäude ist komplett niedergebrannt, aber die Feuerwehr hat ein Übergreifen der Flammen aufs Nebengebäude verhindern können. © Thomas Lindemann

„Der Bewohner dieses Hauses konnte sich vorher selber retten und wurde an den Rettungsdienst übergeben“, teilte Feuerwehr-Sprecher Ralf Schröder in einer Presse-Mitteilung mit. Nach Angaben der Polizei wurde ein 78-Jähriger leicht verletzt. Wie die Polizei in Diepholz mitteilt, sei der (einzige) Bewohner des ländlichen Gehöftes in der Uepser Heide gegen 1 Uhr bei seinem Nachbarn erschienen. Beide hätten die Feuerwehr alarmiert. Der Bewohner wurde anschließend vom Rettungsdienst versorgt. Er habe eine Rauchgasvergiftung erlitten und sei vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden.

Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 150.000 Euro. Die Brandursache war zunächst unklar. Die Polizei habe den Brandort beschlagnahmt und erste Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, teilen die Beamten mit. Hinweise auf eine Brandstiftung lägen derzeit aber nicht vor.

Großeinsatz der Feuerwehr in „sehr ländlicher Lage“

Der Ortsbrandmeister sprach von einem „relativen Großeinsatz“ mit sieben Ortsfeuerwehren plus Rettungsdienst und Rotem Kreuz (DRK) – „alles in allem bestimmt 150 Einsatzkräfte“. Wie aus der Mitteilung der Feuerwehr hervorgeht, waren zunächst Einsatzkräfte aus Asendorf, Bruchhausen-Vilsen, Ochtmannien, Uenzen, Engeln sowie die Einsatzleitung Ort (ELO) aus Bruchhausen-Vilsen vor Ort eingetroffen.

Eine Herausforderung für die Feuerwehr war die „sehr ländliche Lage“ und damit die Wasserversorgung. Man habe aber das Glück gehabt, einen Unterflur-Hydranten nah am Gebäude zu haben, sagte Ortsbrandmeister Ahlers. Zusätzlich habe man einen Pendelverkehr mit zwei Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Hierzu sind laut Mitteilung Tanklöschfahrzeuge aus Affinghausen und Siedenburg nachalarmiert worden. Die DRK-Bereitschaft aus Bruchhausen-Vilsen habe die Betreuung der Einsatzkräfte übernommen.

Erst vor wenigen Tage hatte Orkan „Zeynep“ für zahlreiche Feuerwehr-Einsätze im Landkreis Diepholz gesorgt. (Mit dpa-Material) *kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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