Internationales Fest im Skulpturenpark Otterpohl am 28. und 29. Mai

Es wird peruanisch

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Ein Bummel durch den 5 000 Quadratmeter großen Park lohnt sich.

Kuhlenkamp - Von Dagmar Voss. Eine offene Erlebniswelt im Grünen mit Werken internationaler Künstler erwartet die Besucher am letzten Mai-Wochenende im Skulpturenpark in Asendorf-Kuhlenkamp (Vor den Bahlen 2). Der Kunstverein Artes-Asendorf feiert dort am 28. und 29. Mai jeweils von 11 bis 18 Uhr ein außergewöhnliches Fest. Der 5 000 Quadratmeter große Park von Alex und Marita Otterpohl öffnet seine Pforten für alle Interessierten.

Die südamerikanischen Künstler geben Einblicke in ihre Welt.

Außergewöhnlich ist, dass neben etlichen heimischen Künstlern auch Kunstschaffende aus Südamerika ihre Arbeiten präsentieren. So stellt die Gruppe „Expresión Perú“ in der neu geschaffenen Galerie auf Otterpohls Anwesen Ölbilder, Skulpturen und Keramiken aus. Die Mitglieder stammen aus verschiedenen peruanischen Regionen und haben gemeinsam die Kunsthochschule „Bellas Artes“ in der Hauptstadt Lima besucht. Inzwischen hat jeder von ihnen individuelle und unverwechselbare Ausdrucksformen entwickelt, die von den Traditionen des Landes geprägt sind.

Artes-Vorsitzender Alex Otterpohl verspricht: „Die Künstler vermitteln ihre bis heute andauernde Verbundenheit mit Mutter Erde und erlauben uns einen Einblick in die spirituelle Welt der Vorfahren – so begegnen wir Ritualen, Musikern und Tänzern, mystisch wirkenden Marktszenen und imaginären Tierwelten.“ Umgesetzt haben die jungen Peruaner ihre Ideen in neofigurativer oder auch surreal wirkender Manier. An beiden Tagen des letzten Mai-Wochenendes gibt es jeweils um 14 Uhr eine Einführung in die südamerikanischen Werke.

Die Besucher dürfen sich noch auf weitere Highlights freuen: „Mit sommerlicher Leichtigkeit erblüht eine Erlebniswelt, ein offenes Atelier mit Malern, Bildhauern und Kleinkünstlern“, kündigt Alex Otterpohl an. Zu den regionalen Ausstellern gehören neben ihm selbst: Anne Hollmann, Gerd Battermann, Otto Kirmse, Karin Rosenbaum, Gabriele Thomas, Siebelt Lengert und Ullrich Nottrodt.

Ein Bild aus Peru.

„Der Skulpturenpark schwingt, erzeugt Lebendigkeit, Unerwartetes und Genuss – die Besucher können durch die Fantasiewelten der Künstler wandern, und dabei werden immer wieder alle Sinne angesprochen“, ergänzt Alex Otterpohl. Alle Sinne, da neben dem Augenschmaus auch für Kulinarisches und Hörgenüsse gesorgt ist. Am Sonnabend und Sonntag schweben atmosphärische Klänge durch den Park, der peruanische Künstler Reynaldo Ari Kakachi spielt auf seiner Panflöte und Gitarre mehrere Stunden an unterschiedlichen Stellen. Am Sonntag stimmt „Die kleine Dorfkapelle“ aus Asendorf von 13 bis 14 Uhr und von 15 bis 16 Uhr melodischen Jazz und Swing an.

Der Caterer „Deubels Küche“ aus Asendorf versorgt die Gäste mit Leckereien.

Die peruanische Ausstellung ist auch nach dem internationalen Fest noch geöffnet: an den Wochenenden 4. und 5. Juni, 11. und 12. Juni sowie letztmalig am 18. und 19. Juni, jeweils von 11 bis 18 Uhr. Der Skulpturenpark ist zu dieser Zeit ebenfalls zu besichtigen.

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