Landrat: Alle partizipieren

Spatenstich für das Hochregallager von Vilsa-Brunnen in Bruchhausen-Vilsen

Mann und Frau mit Spaten vor einem Haufen Bausand.
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Das Familienunternehmen Vilsa wächst: Die Geschwister Amai Kummrow-Rodekohr und Henning Rodekohr beim symbolischen Spatenstich für das Hochregallager.

Br.-Vilsen – „Wir freuen uns, dass es losgeht“, erklärte Henning Rodekohr, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vilsa-Brunnen. Beherzt griffen er und seine Schwester Amai Kummrow-Rodekohr gestern Vormittag zur Schaufel: Im Rahmen einer kleinen Feierstunde gaben sie beim Spatenstich den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten zum Hochregallager auf dem Firmengelände an der Alten Drift.

Henning Rodekohr dankte allen Beteiligten für die „konstruktive und wohlwollende“ Begleitung des Entscheidungsprozesses. „Zusammen mit allen Stakeholdern haben wir eine gute Lösung gefunden“, befand er am Rande der Baustelle.

Dort haben die ersten Arbeiten bereits begonnen: „Das Baufeld wird mit einer Tiefgründung in Form von mehr als 600 Baupfählen vorbereitet“, erläuterte Projektleiter Marco Peters. „Im Juli soll die Bodenplatte betoniert werden, ab Oktober wächst es dann in die Höhe“, gab er einen Ausblick auf die weiteren Arbeiten.

Das Hochregallager wird eine Grundfläche von 7 500 Quadratmetern haben, 40 Meter hoch sein und Platz für 46 500 Vollgut-Paletten bieten. Etwa ein Jahr ist als Bauzeit angesetzt. Geplant ist eine Testphase ab Herbst 2022, bevor das Hochregallager dann ab Januar 2023 in den Produktivbetrieb gehen soll.

Landrat Cord Bockhop freute sich über den Baustart: „Vilsa ist ein erfolgreiches Unternehmen, das der Gesellschaft in der Vergangenheit viel gegeben hat.“ Da liege es auf der Hand, einem Betrieb die Möglichkeit zu geben, sich ökonomisch weiterzuentwickeln. „Denn wir alle partizipieren vom Erfolg des Unternehmens“, sagte der Landrat und nannte hierbei die nachhaltige Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen und die Steuereinnahmen als Beispiele.

Auch Flecken-Bürgermeister Lars Bierfischer (SPD) war mit der Entscheidung seines politischen Gremiums zufrieden: „Der Rat musste abwägen und dem Familienunternehmen eine Entwicklungsmöglichkeit geben.“

Diese ergreift Vilsa-Brunnen jetzt: Durch das Hochregallager werde so wenig Fläche wie möglich versiegelt. „Für unser Unternehmen ist das ein großer Schritt“, sagte Henning Rodekohr. So könne man die Logistik nachhaltiger aufstellen und auf viel Gabelstaplerverkehr verzichten.

„Es wird eine intensive Bauphase werden“, erklärte er. Schon bald werde die Planung auf dem Areal sichtbar werden. Am Ende soll dort ein Hochregallager stehen, das über einen Leitstand so gesteuert wird, dass die Lkw-Ladungen verladefertig bereitgestellt werden können.

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