Wenn die Farbe Rot besticht

19. Auflage des Erdbeermarktes in Asendorf gut besucht

Etliche Beeren wechselten gestern die Besitzer – sowohl in klassischer Form als auch als Eis, Shake oder Bowle. - Foto: Ulf Kaack

Asendorf - Von Ulf Kaack. Heiß war es, brüllend heiß – egal ob im Schatten oder in der prallen Sonne. Doch dadurch ließen sich etliche Menschen gestern nicht davon abhalten, dem 19. Asendorfer Erdbeermarkt einen Besuch abzustatten. Und für Abkühlung in Form von Eis und kalten Getränken war reichlich gesorgt. Doch so mancher Zeitgenosse ließ sich ein Nackensteak oder eine Bratwurst vom Grill schmecken.

Der Name sagt es deutlich: Erdbeeren standen im Mittelpunkt des traditionsreichen Markts, der immer am dritten Wochenende im Juni stattfindet. Sie gehören zweifelsohne zu den leckersten Früchten, die die heimische Natur zu bieten hat.

Kuchen, Pudding, Wein Likör? An diesem Tag: Eis!

In Asendorf war die rote Beere in vielfältiger Weise anzutreffen: in Form von Kuchen, Pudding, Marmelade, Wein, Likör, Bowle… Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Kulinarisch blieben keinerlei Wünsche offen.

19. Asendorfer Erdbeermarkt

Der Pragmatiker hingegen griff sich einfach eine Kiste oder ein Körbchen mit den puren roten Früchten, die übrigens zur Familie der Rosengewächse zählen. Doch der beliebteste Aggregatzustand der Erdbeere war an diesem Tag der Gefrorene, nämlich als Speiseeis. Mit Sahne? Egal, Hauptsache kühl.

Mehrere Straßen des Asendorfer Ortskerns waren für die Veranstaltung gesperrt und bildeten einen Rundparcours, der das Ensemble des Museumsbahnhofs mit einbezog. Ab und zu mischte eine schnaufende und rauchende Lokomotive das geschäftige Treiben auf.

Kunsthandwerker lassen sich über die Schulter schauen

Auch die Galerie im Güterschuppen hatte geöffnet, zeigte surreal anmutende Gemälde, kunstvoll gestaltete Textilien, Keramik und Schmuck. Und angenehm kühl war‘s dort.

Schnäppchenfreaks und Antiquitätenjäger kamen hingegen auf dem Flohmarkt auf ihre Kosten. Krempel und Gedöns fanden sich dort, aber ebenso Nützliches, Raritäten und Spielzeug. Profihändler informierten über Produktneuheiten und dazwischen ließen sich vereinzelt Kunsthandwerker bei der Arbeit über die Schulter schauen. Außerdem waren fast alle Asendorfer Fach- und Einzelhändler mit von der Partie.

Zahlreiche Show-Acts sorgen für einen lebendigen Markt

Für die Kids gab es eine Hüpfburg und ein Kinderkarussell. Erwachsene suchten Orientierung auf der reichhaltig bestückten Fressmeile. Hunde waren indes schon mit einem Napf voller Wasser zufrieden.

Abgerundet wurde der diesjährige Erdbeermarkt einmal mehr durch ein buntes Showprogramm. Daran waren die Kindertanzgruppe „Cheekys“ der Landjugend Asendorf, der Shanty-Chor des Hoyaer Wassersportvereins, die Schülerband „Die Chirurgen“, die Square-Dance-Formation „Country Skippers“ sowie zwei Line-Dance- Gruppen beteiligt.

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