Weihnachtsbasar am Gymnasium Bruchhausen-Vilsen mit kreativem Programm / Jonas Arne Bär und Ole Schröder stellen Schüsseln aus alten Schallplatten her

Der Nikolaus hat den Schwarzen Peter

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Selfie mit Weihnachtsmann und Gefährten: (von links) die Schüler Malte Meyer, Bryan Bittner, Jacqueline Schmitz und Sarah Schumacher.

Br.-Vilsen - Von Andree Wächter. Klassische und skurrile Ideen bot der traditionelle Weihnachtsbasar am Gymnasium Bruchhausen-Vilsen. Am Freitagnachmittag verkauften die Schüler Schalen aus Vinylschallplatten, machten „Santa-Selfies“ und nahmen die Besucher mit nach Australien. Mit dem Erlös des Basars unterstützt die Schule die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, den schulinternen Sozialfonds und Projekte der beteiligten Klassen.

Die Klassenräume und Flure im Gymnasium waren liebevoll geschmückt. In den Zimmern befanden sich Verkaufsstände, Cafés und Bistros. Für stimmungsvolle Unterhaltung sorgten verschiedene Aktionen und ein vielfältiges Bühnenprogramm mit Musik.

Jonas Arne Bär und Ole Schröder verkauften Gebäckschüsseln aus alten Schallplatten. Die schwarzen Scheiben hatten sie kurz erwärmt und dann verformt – entweder per Hand, oder die Schallplatten wurden über einen Stempel gestülpt.

In einem Raum verbanden die Schüler weihnachtliche Romantik mit moderner Technik. „Santa-Selfie“ war eine Abwandlung der klassischen Kaufhaus-Aktion, bei der sich Kinder auf den Schoß vom Weihnachtsmann setzen und sich fotografieren lassen: Die Klasse 7g2 hatte einen Weihnachtsbaum aufgestellt. Davor konnten sich die Besucher mit dem Weihnachtsmann (Schüler Malte Meyer) knipsen lassen. Alternativ gab‘s auch einen Engel oder den Schwarzen Peter als Begleiter. Letzterer ist die niederländische Variante, sagten die Schüler. Im Nachbarland sei der „Zwarte Piet“ ein Helfer vom Nikolaus. Die Gruppenbilder wurden – je nach Wunsch – vor Ort ausgedruckt oder per E-Mail nach Hause geschickt. Die passenden Rahmen verkauften die Gymnasiasten gleich mit.

Einige Klassen hatten gebastelt und verkauften die Dekorationsartikel. Bei Kaffee, heißem Kakao und Spekulatius konnten sich die Besucher nach ihrem Rundgang ausruhen.

Weihnachtliche Musik stimmte auf die Adventszeit ein. Auf der Bühne spielten zwei Bläserensembles, die Bands „Vortex“ und „The first six“, und ein Chor sang. Viele Mädchen und Jungen trugen rot-weiße Mützen.

Nur im Raum der Klasse 8g3 war vieles anders. Die Jugendlichen kombinierten ihre Mützen mit Sonnenbrillen. Der Klassenraum erinnerte mehr an Sommerurlaub als an Weihnachten. Badeinseln und launige Musik zeigten, dass auf der Südhalbkugel, etwa in Australien, jetzt Sommer ist.

An diversen Stellen informierte die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ über ihre Arbeit.

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