Vilsa-Brunnen lässt seine neue Abfüllanlage von zwei Geistlichen weihen

Wasser - Der Ursprung allen Lebens

Pastor Florian von Issendorff und Pfarrer Peter Grunwaldt halten eine kurze Andacht und weihen dann die neue Abfüllmaschine von Vilsa-Brunnen in Bruchhausen-Vilsen. Foto: NALA HARRIES

Br-Vilsen - VON NALA HARRIES. „Das Wasser ist der Ursprung allen Lebens und deswegen erbitten wir deinen Segen, Gott“, sagt Pastor Florian von Issendorf (evangelische Kirchengemeinde Bruchhausen-Vilsen) während der rund 20-minütigen Andacht im Herzstück der neuen Abfüllanlage von Vilsa Brunnen in Bruchhausen-Vilsen. „Wir weihen diese Maschine verantwortungsvollen Umgangs, Sicherheit und Erfolg“, fügt er hinzu.

Kurz danach schwingt Pfarrer Peter Grunwaldt das sogenannte Aspergill (Weihstab) und besprenkelt die riesige Anlage mit ein paar Spritzern Weihwasser. Klingt womöglich etwas kurios, doch für den Vorsitzenden der Vilsa-Geschäftsführung, Henning Rodekohr scheint dies gar nicht so ungewöhnlich zu sein: „Uns bedeutet dieser Akt sehr viel, denn uns ist es wichtig, dass wir mit allem, was wir tun, auch Gott an unserer Seite haben.“

Zwei Jahre hat es gedauert von der ersten Idee über die Entwicklung bis hin zum Aufbau im vergangenen Jahr. Jetzt kann offiziell der Startknopf der Maschine gedrückt werden, was Henning Rodekohr, die Gesellschafterin Amai Kummrow-Rodekohr und der Geschäftsführer, Dr. Michael Reinhardt, gemeinsam mit den Geistlichen sogleich tun werden.

Bis dato standen die Flaschen noch still, jetzt setzen sich die Laufbänder in Bewegung und die Produktion in der ehemaligen Lagerhalle hat offiziell begonnen. „Vorab hat es schon Testläufe gegeben, aber es dauert, bis sich die Anlage eingefahren hat“, sagt Henning Rodekohr.

Die Maschine hat der Mineralbrunnen-Betrieb jedoch nicht nur angeschafft, um die Kapazität und somit das Wachstum der Firma zu fördern, stattdessen steht sie auch für Nachhaltigkeit und Effizienz.

Allein die Waschmaschine, in der die Flaschen gereinigt werden, verbraucht 60 Prozent weniger Wasser und 40 Prozent weniger Lauge als die vorherige Maschine. Zudem ist sie mitarbeiterfreundlicher, da die Lärmbelastung auf 80 Dezibel heruntergestuft werden konnte.

„Wir wollen auch im Tagesgeschäft zeigen, dass uns der Umweltschutz nicht nur am sehr Herzen liegt, sondern wir auch einiges dafür tun“, sagt der Vorsitzende Henning Rodekohr.

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