Wettbewerbe der Feuerwehr Martfeld

Das Wasser spritzt, der Schweiß rinnt

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Wie schnell die Feuerwehrfrauen und -männer im Ernstfall agieren und reagieren müssen, erlebten die Zaungäste hautnah.

Martfeld - Von Regine Suling. Der Schweiß rann ihnen Stirn und Nacken hinab, während aus den Schläuchen das Wasser spritzte: Die Feuerwehrfrauen und -männer, die sich am Sonnabend und Sonntag dem Löschangriff unter Wettbewerbsbedingungen stellten, hatten es angesichts der hohen Temperaturen nicht leicht.

„Aber besser so ein Wetter als Regen“, stellte Martfelds Ortsbrandmeister Heiner Rahlmann fest. Die Martfelder waren es nämlich, die die Brandschützer aus der Region eingeladen hatten. Und diese Einladung hatte gleich zwei Anlässe: Denn die Martfelder Wehr feierte damit ihr 111-jähriges Bestehen, zugleich aber auch die offizielle Einweihung des schmuck hergerichteten Übungsplatzes an der Straße „An der Weide“.

Eine Art Generalprobe für Kreiswettbewerbe

Wie schnell die Feuerwehrfrauen und -männer im Ernstfall agieren und reagieren müssen, erlebten die Zaungäste hautnah beim Löschangriff. Während die Jugendwehren dazu bei ihren Wettbewerben am Samstagvormittag angesichts der heißen Witterung mit leichterer Kleidung bekleidet waren, traten die Erwachsenen wenig später in voller Montur an – mit langer Hose, Jacke und Helm. Für sie stellten die Vorbereitungswettbewerbe praktisch eine Generalprobe dar. Denn am 10. Juni finden die Kreiswettbewerbe statt.

In Martfeld zeigten die Kreisgruppen aus der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen, dass sich das regelmäßige Üben gelohnt hat. Eine Wasserentnahme aus offenem Gewässer, das ordentliche Verschrauben und Inbetriebnehmen der Schläuche, das gezielte Löschen und der Aufstieg mit einer Leiter auf einen Turm: Das alles gehörte zu der etwa zehn Minuten dauernden Übung.

Schnelligkeit und Präzision gefragt

Zwischen 16 und 63 Jahre waren die Team-Mitglieder alt, die unter den äußerst aufmerksamen Augen der Wertungsrichter ihre Aufgaben absolvierten – stets mit der nötigen Konzentration und Aufmerksamkeit. „Es gibt Aufgaben, die ordentlich und sauber laufen müssen“, sagte Feuerwehr-Pressewart Christian Wolters. Bei anderen Aufgabenstellungen hingegen kam es vor allem auf die Schnelligkeit an.

Das große Schwitzen ging am Sonntag weiter: Bei den Oldiewettbewerben zeigten die Gruppen die Übung vom Vortag, allerdings in einer abgespeckten und damit kürzeren Variante. An beiden Tagen schauten sich viele Zaungäste das Treiben an.

In der benachbarten Reithalle hatte die Martfelder Ortswehr Kuchen und Torten, Bratwurst und Pommes frites aufgefahren und sorgte damit für eine mustergültige Versorgung aller Gäste.

Die Ergebnisse: Die Jugendfeuerwehrwettbewerbe entschied das Team Schwarme III für sich, gefolgt von Bruchhausen-Vilsen I und II. Die Vorbereitungswettbewerbe der A-Gruppe gewann Asendorf vor Süstedt und Hustedt, in der B-Gruppe siegte Bruchhausen-Vilsen und verwies Schwarme und Engeln auf die Plätze zwei und drei. Bei den Oldie-Wettbewerben hatte Hustedt die Nase vorn. Auf dem Silber- und Bronzerang folgten Kleinenborstel und Heesen.

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