Rappelsnuten-Sketch, Theaterpremiere, Party

Schwarz-weiße-Nacht des TVE Nordwohle kommt beim Publikum gut an

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Die tüdeligen Bewohner des Altenheimes, (v.l.) Heike Evers-Riethmöller, Joachim Helms, Ute Schiermeyer und Theo Wessels haben Pillen verschüttet, die ihr Pfleger Björn Straßburg wieder einsammeln muss. 

Nordwohlde - Von Heiner Büntemeyer. Bei der Schwarz-weißen-Nacht des TVE Nordwohlde war der große Saal im Gasthaus Lüdeke bis auf den letzten Platz besetzt. Die Organisatoren gingen auch in diesem Jahr von dem Gedanken aus, dass ein Festprogramm, das sich in vielen Jahren bewährt hat, nicht unbedingt verändert werden muss. Der gute Besuch und der Verlauf des Festes gaben ihnen recht.

Begrüßt wurden die Gäste, darunter auch zahlreiche junge Leute, von den beiden „Rappelsnuten“ Inge Evers und Karin Bokelmann. Sie erinnerten an zahlreiche Ereignisse, die sich das Jahr in Nordwohlde ereignet haben, und unterhielten sich mit bissigen Kommentaren auch über die große und kleine Politik. – Alles natürlich „op Platt“.

Sie verteilten auch Lob: Die neue Sporthalle sei ein „Prachtstück“, meinten sie. Einig waren sie sich darin, dass ihr Dorfladen „Vergiss–meinnicht“ einmalig ist. Sie gratulierten ihren prominenten Nordwohlder Mitbürgern Petra Nolte und Wolfgang Hornig, die mit der „Bassumer Medaille“ ausgezeichnet wurden und lobten die Feuerwehr, die 80 nach einem Unfall ausgebüxte Schweine wieder eingefangen hatte. Die „drei Weisen aus Nordkorea, der Türkei und den USA“ bekamen ihr Fett weg und die beiden Rappelsnuten riesigen Applaus.

Anschließend stellte sich die Theatergruppe Nordwohlde mit dem plattdeutschen Dreiakter „Wi warrt noch mal jung“ von Manfred Moll vor. Wie Regisseur Alfred Wolter berichtete, hatte das fröhliche Ensemble fast vier Monate daran geprobt. Vier Monate, die sich gelohnt haben, denn die Besucher waren von ihrem Spiel begeistert.

Das Stück spielt in einem Altersheim, und die Senioren leiden unter der strengen Herrschaft des Heimleiters, bis eine junge Pflegerin mit neuen Ideen ihren Dienst antritt.

Als der Heimleiter diese „Fisimatenten“, die den Alten sehr gefallen, unterbinden will, schmieden sie ein Komplott gegen ihn. Die Stimmung hellt sich auf, einer der Senioren lässt die junge Pflegerin sogar auf seinem Rollator mitfahren. Die Idee, mit der die drei Herren den älteren Damen imponieren möchten, geht allerdings glänzend schief. Schließlich gibt es doch ein Happy End und viel Beifall für die Darsteller Heike Evers-Riethmöller, Edda Ehlers, Ute Schiermeyer, Joachim Helms, Theo Wessels, Hermann Strodt, Anna Liesaus, Björn Straßburg und die kleine Tabea Lüdeke.

Weitere Aufführungen sind für den 12. und 19. November beim Theaternachmittag des Sozialverbandes, sowie für den 5. Januar 2018 geplant.

Danach folgte der Festball des Vereins mit DJ Sascha von Final Sound.

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