Waldpädagogikzentrum Hahnhorst stellt sich vor / Ausverkauf in der Backstube

Neue Gäste beim Hoffest in Arbste

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„Dat sünd Schöddeldööker“ erklärte Margrit Bremer (Mitte) Marlies Plate (links) und Marlies Meyer bei einem Rundgang im Arbster Hofkammerladen.

Arbste - Von Heiner Büntemeyer. Das Hoffest lockte am Sonntag auf dem Hof Arbste 7 wieder zahlreiche Gäste an. Viele kannten den malerisch gelegenen Hof mit den vielen Möglichkeiten zum Entspannen und zahlreichen Gelegenheiten für Gespräche bereits. Aber Veranstalter Peter Henze bemerkte auch einige Gäste, die zum ersten Mal nach Arbste gekommen waren. „Wir sind erfreut und überrascht, dass so viele Besucher gekommen sind“, sagte er. Die Folge war ein frühzeitiger Ausverkauf in der Backstube und am Würstchengrill.

Aber es gab auf dem Hof so viel zu entdecken. Natürlich wurde der Hofkammerladen besucht, in dem die spinnenden Dorfweiber selbst hergestellte Artikel anboten. Dort gab es Textilien vom „Schötteldook“ bis zum Filzpantoffel. Es gab Honig, Rosmarin-Essig, Liköre, Gelees sowie Fruchtaufstriche, und es gab Kunsthandwerk, darunter scherenschnittartige Sperrholz-Figuren.

Unter der alten Kastanie befand sich der Stand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), und wer dort seinen Blick in die gewaltige Baumkrone richtete, durfte sich über ein fast geschlossenes Blätterdach freuen, mit dem der Baum unglaublich vital wirkte. Tatsächlich hat er kürzlich einen Pflegeschnitt erhalten, da die weit ausladenden Äste bei Sturm gefährdet waren. Außerdem hat der „Baumdoktor“ Sicherungsseile eingezogen, die den Ästen noch mehr Halt geben.

Für die frivolen, frechen und fröhlichen Lieder war die Kapelle „Oh, Schreck blas nach“ aus Bremen angereist, die schon häufiger die Arbster Hoffeste musikalisch begleitet hatte. Die Zuhörer konnten gemütlich in der Sonne sitzend der Musik lauschen, einige zogen es sogar vor, sich in den Schatten zurückzuziehen, denn vom Unwetter des Vortags war nichts mehr zu spüren, zeitweise brannte die Sonne vom Himmel.

Am Rohbau des alten Schafstalls hatte Försterin Jessica Damast einen Stand bezogen, an dem sie zusammen mit einer Waldpädagogin über das Waldpädagogikzentrum Hahnhorst (Gemeinde Schwaförden) informierte. Für die Kinder waren natürlich die Tiere des Hofs die Hauptsache: Hühner, Schafe, Pferde, Schweine, Esel und ein Muli, der sich nach einer schweren Operation wieder gut erholt hat und sich danach sehnt, wieder mit den Pferden zusammen grasen zu können.

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