Es ist vollbracht

21 Monate nach Sanierungsbeginn ist die K 144 in Schwarme offiziell freigegeben

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Gaben die K 144 offiziell frei: (von links) Bruchhausen-Vilsens Bauamtsleiter Torsten Beneke, Landrat Cord Bockhop, Gemeinderatsmitglied Hermann Schröder, Schwarmes Bürgermeister Johann-Dieter Oldenburg, Elmar Könemund als Vorsitzender des Ausschusses für Kreisentwicklung, Gemeindedirektor Bernd Bormann, Kreistagsmitglied Astrid Schlegel, Kreistagsmitglied Dieter Engelbart und Landkreis-Mitarbeiter Bernd Fredrich. 

Schwarme - Was lange währt, wird endlich gut: Ganze 21 Monate hat es gedauert, bis die Sanierung der Kreisstraße 144 in Schwarme abgeschlossen war. Am Dienstag gaben Vertreter des Landkreises und der Gemeinde die frisch ausgebaute Straße offiziell frei.

Wenngleich die Maßnahme von Anfang November 2015 bis Anfang August 2017 – und damit deutlich länger als geplant – dauerte: „Die Nettobauzeit betrug nur 21 Wochen“, sagte Landrat Cord Bockhop in einer kleinen Ansprache. Er würdigte, dass der Diepholzer Kreistag 1,31 Millionen Euro bereitgestellt hatte, um 1,7 Kilometer Straße auszubauen. 786 000 Euro davon übernahm das Land im Rahmen des „Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes“. Die Fahrbahn innerhalb der Ortsdurchfahrt Schwarme wurde vollständig erneuert.

„In der Bauzeit wurden auch noch der ein oder andere Fußweg draufgesetzt und die Kanalisation erneuert“, ergänzte Bockhop. Das habe ebenso für eine Verlängerung der Maßnahme gesorgt wie die Winter. Außerdem gab es laut Bernd Fredrich vom Fachdienst Umwelt und Straße des Landkreises in dem langen Zeitraum auch baufreie Phasen sowie durch beteiligte Unternehmen verschuldete Verzögerungen.

„Wir brauchen gut ausgebaute Straßen für die Verkehrsmenge und -last“, sagte der Landrat, während ein großer Trecker auf der K 144 vorbeifuhr. „Möge die Straße lange halten, uns allen dienlich sein, und möge es möglichst wenig Verkehrsunfälle geben“, schloss Bockhop seine Rede.

„Es sind alle Wünsche erfüllt“

Der Schwarmer Gemeindedirektor Bernd Bormann dankte dem Kreis Diepholz und erzählte: „Wir haben die Gelegenheit auch für unsere Zwecke genutzt und 100.000 Euro investiert.“ Die Gemeinde habe die vom Landkreis beauftragte Baufirma aus Drakenburg gebeten, im Zuge ihrer Arbeiten auch die Einmündung zum Dobbendamm sowie den Fußweg von der Bushaltestelle Waldstraße bis zum Baugebiet Eichengrund und an Robberts Huus zu erneuern.

„Auch wenn die Bauzeit etwas länger dauerte, sind alle zufrieden und alle Wünsche erfüllt“, freute sich Johann-Dieter Oldenburg, Bürgermeister der Gemeinde Schwarme.

Allerdings bringe eine so gut ausgebaute Straße auch Nachteile mit sich: „Hier wird fürchterlich gerast.“ Aus diesem Grund seien Radarkontrollen geplant: „Ich hoffe, dass dann nicht gleich wieder über Facebook gewarnt wird“, sagte Oldenburg. „Wer zu schnell fährt, muss zur Kasse gebeten werden.“

Ein paar „Hausaufgaben“ muss die Baufirma an der K 144 übrigens noch erledigen, betonte der Bürgermeister. Eine Liste mit kleinen Baumängeln liege dem Betrieb vor und solle zeitnah abgearbeitet werden. 

mah  

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