Viel Porzellan zerschlagen

Gewerbeverein Wietzen sieht Beteiligung an zwei Ausstellungen kritisch

Die Vorstandsmitglieder des Gewerbevereins Wietzen stellen den neuen Werbebanner für die Gewerbeschau vor (v.l.): Werner Böckmann, Cord Prange, Astrid Ludwig, Dorit Hüneke, Bianca Krücke und Karsten Hesse. - Foto: msa

Wietzen - Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Gewerbevereins Wietzen und Umgebung standen neben den allgemeinen Regularien, die Neuwahlen des Vorstandes. Im Hotel „Neuloher Hof“ bestätigten die Mitglieder den bisherigen ersten Vorsitzenden Cord Prange im Amt. Ebenfalls wiedergewählt wurden die Schriftführerin Dorit Hüneke sowie die Beisitzer Astrid Ludwig und Karsten Hesse.

Prange gab bei der Jahreshauptversammlung bekannt, dass seit der vorherigen Versammlung sechs neue Mitglieder in den Gewerbeverein eingetreten sind. Ausführlich wurde über die Gewerbeschau (WIER) am 6. und 7. Mai rund um den Raiffeisenmarkt in Wietzen beraten. Bei der Ausstellung wollen die beteiligten Firmen und Betriebe erneut ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen, betonte Prange. 25 Firmen und Betriebe hätten sich bereits als Aussteller angemeldet, weitere Interessenten könnten sich noch beteiligen. Für Unterhaltung und Kurzweil werde mit einem vielfältigen Rahmenprogramm gesorgt. Die Wietzener Vereine beteiligten sich wie in den Vorjahren an der zweitägigen Ausstellung.

Für eine weitere Bereicherung der Leistungsschau ist laut Prange mit einem Bauernmarkt gesorgt, bei dem Direktvermarkter und Hofläden ihre Produkte anbieten werden.

„Wir brauchen uns nicht mit unserer Gewerbeschau verstecken“

Samtgemeindebürgermeisterin Inge Bast-Kemmerer sprach sich dafür aus, dass in den nächsten Jahren die Gewerbevereine Wietzen und Marklohe eine gemeinsame Ausstellung organisieren sollten nach dem Motto: „Gemeinsam ist man stark.“ Sie betonte, dass beide Vereine ihre Eigenständigkeit ja nicht aufgeben bräuchten.

Wietzens Bürgermeister Hans-Jürgen Bein gab zu bedenken, dass in den vergangenen Monaten viel Porzellan zerschlagen worden sei und dass man so nicht miteinander umgehen sollte. „Wir Gewerbetreibende aus beiden Vereinen verstehen uns“, erklärte Bein und fügte hinzu: „Wir brauchen uns nicht mit unserer Gewerbeschau verstecken.“

Prange erklärte abschließend: „Wir haben zwar keinen Streit mit dem Gewerbeverein Marklohe, aber wir würden uns wünschen, dass die im Vorfeld getroffenen Absprachen eingehalten würden. In diesem Zusammenhang vertrat Prange auch die Auffassung, dass es für Gewerbetreibenden schwierig sei, sich in einem Jahr an zwei Ausstellungen zu beteiligen. Christian Alvermann, der Wirtschaftsförderer des Zweckverbandes „Linkes Weserufer“ berichtete in seinem Statement über Förderungsprogramme. J msa

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