Die Band „Jazz geht’s los“ bereitet ihren Fans ein Konzerterlebnis der Extraklasse

Umjubeltes Heimspiel

Die Band „Jazz geht’s los“ sorgte beim Publikum im Gasthaus Mügge immer wieder für stürmischen Beifall (von links): Mareike Hinrichsen-Mohr, Rainer Halweg, Daniel Suling, David Klosig und Dietrich Wimmer. Foto: Horst Friedrichs

Br.-Vilsen – Es ging wieder los – im Saal des Gasthauses Mügge in Bruchhausen-Vilsen: Die heimische Band „Jazz geht’s los“ machte ihrem Namen alle Ehre, als sie am Samstagabend vor ausverkauftem Haus bei Mügge gastierte. Nach zwei Jahren Pause war es dort der zweite Auftritt der fünf beliebten Musiker. Und wieder verwöhnten sie ihr Publikum mit einfühlsam-gefühlvollen Titeln von Louis Armstrong bis Frank Sinatra und von Cole Porter bis George Gershwin. Glänzende Gesangsleistungen von Mareike Hinrichsen-Mohr und Rainer Halweg entzückten die Zuhörer ebenso wie die Performance ihrer Begleitmusiker.

„Jazz geht’s los“, das sind neben Mareike Hinrichsen-Mohr (Gesang) und Rainer Halweg (Gesang und Mundharmonika) am Piano Dietrich Wimmer, am E-Bass David Klosig und am Schlagzeug Daniel Suling. Ihren Fans im vollbesetzten Saal bereiteten sie abermals ein zweieinhalbstündiges Konzerterlebnis der Extraklasse. Außer Sängerin und Sänger servierten Dietrich Wimmer, Daniel Suling und David Klosig sowohl in der Begleitung als auch solistisch einen Ohrenschmaus von sanften bis temperamentvollen Klängen.

In der zweiten Konzerthälfte präsentierte Dietrich Wimmer als Überraschungsgast die junge Saxofonistin Lene Clausen, die er im Rahmen seiner Tätigkeit als Musiklehrer entdeckt hatte. Unter anderem spielte die Süstedterin auf ihrem Altsaxofon eine Komposition, die Dietrich Wimmer eigens für sie geschrieben hatte. Danach wirkte sie im Kollektiv der Band mit, als Rainer Halweg den Welthit „What a Wonderful World“ sang, den Louis Armstrong einst berühmt gemacht hatte. Nach ihren Beiträgen verabschiedete das Publikum Lene Clausen mit anhaltendem Beifall.

Zum Auftakt des Konzerts begrüßte Peter Schmidt-Bormann, Vorsitzender des örtlichen Vereins Kultur und Kunst (KuK) die zahlreichen Zuhörer und stellte die einzelnen Bandmitglieder vor. Mit „Dancing Cheek to Cheek“ eröffneten Mareike Hinrichsen-Mohr und Rainer Halweg das Konzertprogramm mit einem heiteren Stück, das von den Ranglisten der Welthits längst in die Sparte der Evergreens übergewechselt ist. Mit jazzigem Touch zelebrierten Sängerin und Sänger Titel wie „Gee, Baby, ain’t I good to you“ und „Moonglow“, um gleich darauf mit „Go Down Moses“ in die Welt des Spirituals überzuwechseln.

Begeisterung erweckte Rainer Halwegs von Neuem mit seiner Version von Joe Cockers „You are so beautiful“, der er mit rauchig-bluesiger Stimme ein ganz eigenes Leben einhauchte. Mareike Hinrichsen-Mohr gefiel mit einem Ausflug ins Plattdeutsche, einschließlich eines lebhaften Tempowechsels. Mit umjubelten „Fifty Ways to Leave Your Lover“ ging es dann in die Pause.

Danach versuchte Drummer Daniel Suling seine Mitmusiker auf die Bühne zu locken, gefolgt immerhin von Bassist David Klosig und Pianist Dietrich Wimmer. Dann gab es einen Schnitt, denn Rainer Halweg traf mit – inszenierter – Verspätung ein. Die heiter-sarkastischen Dialoge, mit denen Rainer Halweg, Dietrich Wimmer und Mareike Hinrichsen-Mohr das Programm zwischen den Titeln auflockerten, erfreuten das Publikum an dieser und auch vielen weiteren Stellen. Auch ließen die Zuhörer sich zur Kanon-Mitarbeit von Rainer Halweg inspirieren und anleiten. Den zweiten Teil des Konzerts eröffnete Rainer Halweg mit Frank Sinatras „Fly Me to the Moon“, um dann gemeinsam mit Mareike Hinrichsen-Mohr „Good Times, Bad Times“ im Duett zu besingen und schließlich zu Cole Porters „Night and Day“ überzuleiten. Nach dem eigentlichen Programmende wurden die Zuhörer des Klatschens nicht müde, und so gab es eine erste Zugabe mit „Summertime“ von Rainer Halweg und eine zweite Zugabe mit „Somewhere Over the Rainbow“ von Mareike Hinrichsen-Mohr, im letzten Chorus zweistimmig mit Rainer Halweg. Erst danach „erlaubten“ die Fans der Band, die Bühne zu verlassen.

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