Voll im Plan

Projekt Mehrzweckhalle: TSV Süstedt freut sich über mehr als 20 000 Euro Spenden

Mit Freude bei der Sache: Oliver Stellmann und Carola Schierloh vom Vorstand des TSV Süstedt gehen noch einmal die Pläne für die neue Mehrzweckhalle durch.
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Mit Freude bei der Sache: Oliver Stellmann und Carola Schierloh vom Vorstand des TSV Süstedt gehen noch einmal die Pläne für die neue Mehrzweckhalle durch.

Süstedt – Auf den ersten Blick tut sich noch nichts am Sportgelände in Süstedt. Dort plant der TSV eine neue Mehrzweckhalle. Im Hintergrund geschehe aber bereits so einiges.

Auf den ersten Blick tut sich noch nichts am Sportgelände in Süstedt. Dort plant der TSV eine neue, knapp 570 Quadratmeter große Mehrzweckhalle zu bauen. Im Hintergrund geschehe aber bereits so einiges, wie Oliver Stellmann, Vorsitzender des TSV, auf Nachfrage sagt. Dabei gehe es insbesondere um vertragliche Dinge.

Demnächst solle beispielsweise der Vertrag für das angrenzende Grundstück, auf dem aktuell noch alte Gewerbehallen stehen, unterzeichnet werden. „Alle Ampeln stehen auf Grün. Wir sind frohen Mutes, dass alles so verläuft, wie wir uns das vorgestellt haben“, freut sich Oliver Stellmann. Daneben stehe der TSV derzeit im engen Austausch mit dem Kreis- und Landessportbund, um eine Fördersumme von rund 100 000 Euro für das geplante Vorhaben zu beantragen. Bis Ende August müssen alle Unterlagen dort vorliegen. „Das meiste ist bereits vorbereitet“, meint der Vorsitzende.

In dem Prozess wolle der TSV jedoch auf Nummer sicher gehen, alles müsse formell passen, denn ohne die Bewilligung der Fördersumme könne der Verein das Vorhaben nicht stemmen. „Deswegen lassen wir die Dokumente zwischendurch prüfen“, erläutert Oliver Stellmann. Zwar habe er schon etliche Förderanträge gestellt, in dieser Größenordnung sei es für ihn dennoch etwas Besonderes.

Nach dem Termin Ende August sei die heiße Phase vorerst vorbei. Bis Ende Februar soll eine Entscheidung fallen. „Bei den 100 000 Euro handelt sich um einen Betrag, den wir erwarten dürfen“, schätzt der TSV-Chef die Lage ein.

Ist die Summe bewilligt, kann es auch schon fast mit dem Neubau losgehen. „Ursprünglich geplant war, im März 2022 zu starten. Aber innerhalb des Vorstandes haben wir uns darauf geeinigt, einen größeren Puffer einzuräumen, um die Entwicklungen in der Baubranche beobachten zu können“, sagt der TSV-Chef. Je nachdem wie sich die Preise und Liefermöglichkeiten entwickelten, könnte auch erst Mitte des nächsten Jahres mit dem Bau begonnen werden. Extrem lange dürfe sich das Ganze jedoch nicht hinziehen, da die Gelder noch 2022 abgerufen werden müssten. „Erst 2023 mit dem Bau zu beginnen, ist also keine Option.“

Vorab müssen aber noch die alten Hallen abgerissen werden. „Das soll erst kurz vorher passieren“, meint Oliver Stellmann. Wie lange der Turn- und Sportverein Süstedt für den Abriss brauche, sei abhängig davon, ob dies hauptsächlich in Eigenleistung geschehe oder komplett von einer Abrissfirma übernommen werde. „Ich denke, damit sollten wir dann in knapp sechs Wochen durch sein“, schätzt er.

Der Verein rechnet mit Kosten von rund 700 000 Euro für die Errichtung der neuen Halle, 400 000 Euro davon möchte der TSV selbst finanzieren. Weitere Gelder sollen von der Samtgemeinde sowie dem Flecken dazukommen. „Da das Gebäude nicht nur unseren Sportverein, sondern auch den Ort und die Region aufwertet und eine Bereicherung für Kultur, Sport und Jugendarbeit sein wird, hoffen wir auf eine breite Unterstützung aus dem Vereinsumfeld“, erklärt der TSV auf seiner Webseite.

Bisher haben sich nach Angaben von Oliver Stellmann auch schon zahlreiche Spender gemeldet, sodass bereits die 20 000-Euro-Marke überschritten werden konnte. Ziel seien 25 000 Euro. Einen Großteil davon hätten die heimischen Landwirte gegeben. Zusätzlich machten sie Ehrenamtszusagen und boten an, ihre Maschinen zur Verfügung zu stellen. Auch viele Privatpersonen unterstützen das Projekt. „Insgesamt gab es mehrere Spenden zwischen 500 und 1 000 Euro, andere gaben 250 Euro oder kleinere Beträge. Das Maximum waren bisher 2 000 Euro“, weiß der Vorsitzende. Letztlich ist es egal, wie hoch die einzelnen Spenden sind. Für das Vorhaben zähle jeder Euro, ist er sich sicher. „Es hat sich ein klares Meinungsbild abgezeichnet und das deutet definitiv auf ,pro Halle‘ hin“, sagt der Vorsitzende.

Darüber hinaus erreichte ihn ein weiterer Vorschlag, um das nötige Geld einzusammeln: ein Basar. „Die Idee fand ich super. Wir überlegen, ob wir diesen im nächsten Jahr zum 75. Jubiläum anbieten wollen“, erklärte Stellmann und freut sich über die große Unterstützung.

Wer sich an dem Projekt beteiligen möchte, kann eine Spende über die Vereinshomepage www.tsv-suestedt.de abgeben.

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