Tourismusausschuss empfiehlt Haushalt 2020

Br.-Vilsen – Der Tourismusausschuss der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen sprach während seiner Sitzung am Dienstagabend im Rathaus in Bruchhausen-Vilsen über die Teilbereiche des Haushalts 2020, für die er zuständig ist. Christa Gluschak und Nils Igwerks von der Verwaltung stellten dem Gremium die Zahlen vor. Die Ausschussmitglieder empfohlen den Haushalt für den Bereich Sport und Bäder bei einer Enthaltung sowie jenen für den Bereich Tourismus bei einer Enthaltung sowie einer Gegenstimme.

Sport und Bäder

Für die Sportförderung ist ein Ansatz von 5 000 Euro eingeplant. Dieser sei – „wenn Bedarf an zusätzlichen Ausgaben besteht“ – für den Tag des Sports am 12. Juli gedacht, sagte Igwerks. Dieser finde in Bruchhausen-Vilsen und in Kooperation mit dem Wettlauf „Mensch gegen Maschine statt“. Veranstalter des Tags ist der Sport-Förderverein Niedersachsen aus Bassum. 4 200 Euro seien als Ausgleich für ortsansässige Vereine gedacht. Seit 2016 gebe es den Beschluss, dass die Bäder sowie die Tennis- und Squashhalle von ihnen für das Jugendtraining kostenlos genutzt werden können.

Für das Wiehe-Bad, das Schwarmer Freibad sowie das Hallenbad Martfeld erhöhen sich die Ansätze der Personalaufwendungen – und zwar auf 146 500 Euro (2019: 121 900 Euro), 108 800 (2019: 95 900) und 115 900 (2019: 87 200). Der Grund sei das anteilige Integrieren einer fünften festen Stelle eines Schwimmmeisters (obenstehender Artikel), „wobei ich das als Vorschlag verstanden haben möchte“, sagte Igwerks. Zum Hallenbad Martfeld fügte er an: „Das Hallenbad ist von morgens bis abends sehr, sehr gut gefüllt.“ Mit Blick auf die Kunsteisbahn sprach er von einer beachtlichen Einnahmenentwicklung. Im Jahr 2019 lag diese Summe bei 38 250 Euro und somit über dem Ansatz von 37 000 Euro. „Gerade im Bereich Schlittschuhlaufen gibt es einen enormen Zuwachs.“ Für das Ausleuchten und Reparieren der Flutlichtanlage sowie den Ausbau der alten Kältetechnik aus dem Geräteraum steigt der Ansatz für die Unterhaltung des sonstigen beweglichen Vermögens von 4 500 im Jahr 2019 auf 24 000 im Jahr 2020. In Bezug auf die Tennishalle stellte der Verwaltungsmitarbeiter fest: Diese habe durch die Neueröffnung der Tennishalle in Nienburg Abonnenten verloren (Ansatz Benutzungsgebühren und ähnliche Entgelte 2019: 21 500 Euro, Ansatz 2020: 19 000 Euro).

Mit Blick auf die Investitionen zählte Igwerks folgendes auf: 7 000 Euro für neue Bänke in einer Sammelumkleide sowie einen neuen Wertsachenschrank im Wiehe-Bad, 4 000 Euro für eine Beschallungsanlage mit Lautsprechersystem für das Schwarmer Freibad, 13 500 Euro für die Anschaffung von neun Defibrillatoren. Noch stehe laut Igwerks nicht fest, in welchen Einrichtungen diese installiert werden. Weitere 51 500 Euro teilen sich wie folgt auf: 1 500 Euro stehen für Zuschüsse von jeweils 250 Euro für Vereine der Samtgemeinde bereit, die einen Defibrillator anschaffen. 50 000 Euro seien für das Sportplatzinvestitionsprogramm eingeplant.

Tourismus

Im Bereich Tourismus sprach Christa Gluschak unter anderem von einer Steigerung der Erträge aus der Vermietung von Wohnmobilstellplätzen von 16 000 Euro (2019) auf 16 500 Euro (2020). Grund seien mehr Gäste sowie von sechs auf acht Euro erhöhte Gebühren. Es seien weitere Grabungen am Heiligenberg geplant (Ausgaben: 15 000 Euro). Demgegenüber würden Zuschüsse stehen, laut Ansatz im Haushaltsplan sind dies 10 000 Euro.

Im Investitionsprogramm sind 250 000 Euro für die Abwicklung des Eigenbetriebs Tourismus eingeplant. Es handele sich dabei um eine vorsorgliche Summe. Der Hintergrund: die Übertragung der Aufgabe der Tourismusförderung von den Mitgliedsgemeinden an die Samtgemeinde. Dazu gehöre eventuell auch die Übertragung von Gebäuden oder Sachvermögen auf die Samtgemeinde. Die Summe werde nicht ausgezahlt, „bevor man da Einigkeit hat“, sagte Gluschak. Zudem sei die Übernahme des Bettenförderprogramms des Fleckens auf die Samtgemeinde angedacht. Dafür steht eine Summe von 25 000 Euro im Investitionsprogramm – „vorsorglich“, wie Gluschak sagte. Eine Beratung über die Bettenförderung erfolge noch im Tourismusausschuss.

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