Erstes Cross-Golf-Turnier des Schützenvereins Haendorf

Die Tipps der Profis sind so gut, dass die Anfänger vorbeiziehen

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Den Ball durch das aufgerichtete Wagenrad zu schlagen, gestaltete sich schwierig.

Haendorf - Zum ersten Mal veranstaltete der Schützenverein Haendorf kürzlich ein Cross-Golf-Turnier. Daran beteiligten sich mehr als 50 Spieler. Ein Team um Gisela Brettmann aus Haendorf und Werner Früchtenicht, Greenkeeper des Okeler Golfclubs, hatte das Turnier organisiert.

Auf einer Wiese neben dem Dorfgemeinschaftshaus „Treffpunkt“ hatten die Zwei zusammen mit weiteren freiwilligen Helfern einen Parcours vorbereitet, bei dem die Golfbälle über Bäche und Bänke, durch Wagenräder, Tunnel und Fußballtore geschlagen werden mussten. Unter den Teilnehmern waren auch zehn geübte Golfer, die den Anfängern Tipps gaben. Diese Ratschläge waren so gut, dass die Anfänger häufig bessere Ergebnisse erzielten als die Profis.

Auch die gut 50 Zuschauer hatten ihr Vergnügen und feuerten die Spieler an, die an dem aufgerichteten Wagenrad fast verzweifelt wären. Der Ball musste zwischen den Speichen hindurch geschossen werden – das sah einfach aus, war aber sehr schwer. „Ich dachte, dass so ein Rad zu 90 Prozent aus Luft besteht“, klagte Gisela Brettmann, als der von ihr geschlagene Ball ein ums andere Mal eine Speiche oder die Nabe traf und einfach nicht durch die Zwischenräume flutschte.

Aber schließlich hatten alle Teilnehmer die Neun-Loch-Anlage mehr oder weniger erfolgreich und mit viel Spaß bewältigt. Den Platzrekord schaffte Erhard Clausen, der das Turnier mit 53 Schlägen vor Lutz Meyer und Horst Eckebrecht gewann. Bei den geübten Golfern siegte Waltraud Clasen vor Jürgen Büchner und Jutta Dickau.

Im Durchschnitt hatten die Spieler 65 Schläge benötigt, um den Ball ins Ziel zu bringen – sie hatten also viel Gelegenheit, ihre Schlagtechnik zu diskutieren und sich die richtige Taktik für den nächsten Schlag zu überlegen. Wie beim „richtigen Golfen“ wurden auch die „Nearest to the Line“-Spieler ermittelt. Dieser Erfolg gelang Jutta Dickau bei den Damen und Friedhelm Karkheck bei den Herren.

„Das ruft förmlich nach einer Wiederholung“, fasste Gisela Brettmann die Kommentare der Spieler und Zuschauer zusammen. Sie dankte auch den Helfern, die den Platz hergerichtet und sich als sehr flexibel erwiesen hatten, denn das Turnier konnte erst veranstaltet werden, nachdem die Wiese gemäht und das Heu abgefahren war. Auch im nächsten Jahr soll der Wettbewerb wieder spontan veranstaltet werden. bt

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