Theatergruppe probt „Arven un nich starven“ / Premiere am 21. Februar

Ein Geldsegen und viele Lügenmärchen

In dem plattdeutschen Stück „Arven un nich starven“ geht es turbulent zu.
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In dem plattdeutschen Stück „Arven un nich starven“ geht es turbulent zu.

Martfeld - Von Regine Suling. Unerwartet zu Geld kommen: Besser kann es eigentlich nicht gehen. In dem neuen Dreiakter der Theatergruppe des Heimat- und Verschönerungsvereins (HVV) Martfeld gelingt dies sogar mehrmals: Horst-Dieter Schmelzer und seine Ehefrau Franziska (gespielt von Rolf Bröer und Marion Hoffmann) kommen unabhängig voneinander zu viel Geld. Der Haken an der Sache: Beide versuchen, diesen Umstand voreinander zu verbergen.

Damit sind Verwicklungen und jede Menge Spaß für eine runde Komödie programmiert. „Arven un nich starven“ (Erben und nicht sterben) heißt das plattdeutsche Stück, das die Laien-Schauspielerinnen und -Schauspieler derzeit einstudieren. Seit Anfang November sind sie bereits dabei. „Wir treffen uns zwei Mal in der Woche“, erzählt die Truppe, die stets am Ort der Aufführungen – im Gasthaus Soller – übt.

Klar war für alle Beteiligten schon bei der Auswahl des Stücks, dass sie wieder eine Komödie spielen wollten. Schnell fiel die Wahl auf „Arven un nich starven“ von Autor Wolfgang Binder. Der hat sich das einfallen lassen, was die Martfelder Theatergruppe nun gekonnt auf die Bühne bringen will.

In ihren unvermittelt eingetretenen Geldsegen weiht Hausherrin Franziska nur ihre Tochter Kerstin, gespielt von Jana True, ein. Ehemann Horst-Dieter wiederum zieht ausschließlich seinen besten Freund Bernd Kraus (Marcel Lackmann) ins Vertrauen. Franziska und Horst-Dieter behaupten beide, sie hätten das Geld geerbt – und verstricken sich in immer mehr Lügen, die schließlich auffliegen. Änne Soller und Torsten Tobeck übernehmen die Rollen derjenigen, die dafür sorgen, dass der Schwindel ein Ende findet.

Als Souffleuse agiert Sabine Schröder. Um den Bühnenbau kümmern sich Torsten Bomhoff, Wilfried Bomhoff und Enno Siebs mit vereinten Kräften. Die Maske übernimmt Sonja Geils.

Premiere feiert „Arven un nich starven“ am Sonntag, 21. Februar, um 11 Uhr. Vorher wird ein Frühstück serviert. Außerdem bringen die Theaterspieler des HVV ihr Stück am Sonnabend, 27. Februar, um 20 Uhr auf die Bühne – zuvor gibt es Hühnersuppe und Frikassee. Auf eine Kaffeetafel folgt am Sonntag, 28. Februar, um 15.30 Uhr die nächste Aufführung. Den Reigen beschließen die Theaterspieler am Sonnabend, 5. März, um 19 Uhr. Danach folgt eine Feier mit Disko-Musik.

Der Kartenvorverkauf findet am Sonnabend, 23. Januar, bei „Kööp In“ statt; anschließend sind die Karten ab 26. Januar bei Schreibwaren/Lotto Toto von Hollen erhältlich.

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