1.000 Besucher beim  „Hill of Dreams“-Festival

Super, Süstedt!

+
Ein voller Erfolg: Das „Hill of Dreams“ Festival in Süstedt.

Süstedt - Von Mareike Hahn. Es war die Party des Jahres. Musik toll, Location toll, Stimmung toll, Wetter ganz okay – mehr kann man in diesem Sommer nicht erwarten. Zu der offiziellen Premiere von „Hill of Dreams – Welcome to Wonderland“ kamen gleich 1 000 Leute, die auf einer Wiese an der Straße Zum Steinerberg in Süstedt von Samstagmittag bis tief in die Nacht hinein tanzten, chillten, flirteten, schmusten, im Pool herumtollten und Schaumbäder nahmen.

Kein Wunder also, dass Organisator Steffen Nolte mit dem Verlauf des Festivals rundum zufrieden war. Er benötigte für sein Fazit nur ein einziges Wort: „Perfekt!“

Das allererste „Hill of Dreams“-Festival in Süstedt hatte schon im vergangenen Jahr stattgefunden, allerdings in privatem Rahmen. Diesmal luden Nolte und sein Mitstreiter Sven Kliesch öffentlich alle Elektro- und Party-Fans ein, und die erschienen zahlreich. Nicht nur aus den umliegenden Dörfern, sondern sogar aus Bremen, Hannover und Hamburg.

Gleiches galt für die 15 DJs, die auf zwei Bühnen auflegten. House, Psytrance, Dance – Anhänger von elektronischer Tanzmusik kamen definitiv auf ihre Kosten. Dank Discjockey Steffen Schwecke dröhnte aber auch Musik für Hip-Hop-, Black- und Chart-Hörer aus den Lautsprechern. Eine gute Idee, wie ein Blick auf die Tanzfläche zeigte, die sich während seines Auftritts besonders schnell füllte.

Für Steffen Nolte waren sämtliche Gigs Highlights, sämtliche DJs „cool“. Einige von ihnen hatten er und Kliesch schon vor dem Festival gekannt und gemocht, andere waren auf sie zugekommen und hatten ihre Teilnahme angeboten.

Dass sich die beiden Süstedter bei der Vorbereitung von „Hill of Dreams“ viele Gedanken gemacht haben, wurde beim Gang über das idyllisch zwischen Feldern gelegene Gelände schnell deutlich. Ein Pool, der trotz der eher frühlingshaften Temperaturen so beliebt war, dass sich das Wasser bald bräunlich färbte, eine große Schaum- und mehrere Nebelmaschinen, neonfarbene Knicklichter, Holzpaletten zum Rumsitzen und Leutebeobachten, Stehtische unterm Zeltdach, aufblasbare Stäbe, Wasserbälle, Trink- und Fressbuden und natürlich das nötige technische Equipment – an alles war gedacht.

Ein paar kurze Regenschauer sorgten dafür, dass selbst der Festival-obligatorische Schlamm nicht fehlte. Ein kurzzeitiger Stromausfall konnte die gute Laune der überwiegend jungen Besucher, vielfach ausgestattet mit Hüten und trendy Einhorn-Haarreifen, nicht trüben.

„Hill of Dreams“ - Tanzen bis zum Morgengrauen

„Bis auf den Regen ist alles gut“, fand denn auch Gast Sören Friebe (23). „Supergeil“, ergänzte sein Kumpel Pascal Solke. Die zwei Bücker freuten sich, mal in Süstedt feiern gehen zu können. Werden sie wiederkommen, wenn es 2017 dort wieder heißt „Welcome to Wonderland“? „Na klar“, sagte der 27-jährige Pascal Solke. Und Sören Friebe fügte hinzu: „Auf jeden Fall.“ Dürfte klargehen. Organisator Nolte: „Ich gehe davon aus, dass wir nächstes Jahr wieder ,Hill of Dreams‘ feiern.“

www.hill-of-dreams.de

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Merkels Abschlussbekundung mit Seehofer in München - Bilder

Merkels Abschlussbekundung mit Seehofer in München - Bilder

Werder-Abschlusstraining am Freitag

Werder-Abschlusstraining am Freitag

Nordkorea droht mit Wasserstoffbomben-Explosion

Nordkorea droht mit Wasserstoffbomben-Explosion

Mailänder Designerdefilees: Der Nebel des Schauens

Mailänder Designerdefilees: Der Nebel des Schauens

Meistgelesene Artikel

Schuppen an der Autobahn 1 in Flammen

Schuppen an der Autobahn 1 in Flammen

Breitband-Ausbau: Kosten für eigenes Netzwerk im Kreis verdoppeln sich

Breitband-Ausbau: Kosten für eigenes Netzwerk im Kreis verdoppeln sich

„Positiv Bekloppte“ zuckeln für Kinderhospiz nach Polen

„Positiv Bekloppte“ zuckeln für Kinderhospiz nach Polen

Gelungenes Erntefest mit leicht kritischem Unterton

Gelungenes Erntefest mit leicht kritischem Unterton

Kommentare