Party bis in die Morgenstunden

„Süstedt Wunder Bar“: Zahlreiche Gäste besuchen Erntefest

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Die Süstedter Dorfjugend mit ihrem Erntewagen. Im Vordergrund steht das Erntepaar Lina Clausen und Adrian Eggers.

Süstedt - „Nun kommt, wir fahren den Kranz nach alter Sitte durch unseres Dorfes Mitte.“ Mit diesen Worten beendete Adrian Eggers in Süstedt den ersten Teil des Erntegedichts auf dem elterlichen Hofplatz der Erntekönigin Lina Clausen. Mehr als 200 Zuhörer lauschten dem Vortrag. Das teilt Stefan Grafe, Pressewart der Ortsfeuerwehr, mit. Die Wehr hat das Erntefest organisiert.

Trotz immer wieder einsetzender Regenschauer kamen viele Süstedter Bürger und zahlreiche Gäste aus den benachbarten Orten Adrian Eggers‘ Aufforderung nach. Sie bildeten einen bunten Tross aus elf geschmückten Traktorgespannen, die gemeinsam einen Umzug durch den Ort, vorbei an kreativ geschmückten Grundstücken und Hofeinfahrten, machten.

Die Süstedter Dorfjugend rund um das Erntepaar hatte zuvor in vielen Abendstunden eine prächtige Krone aus verschiedenen Getreidesorten gebunden sowie einen Erntewagen zum Thema „Süstedt Wunder Bar“ hergerichtet. Dieser erinnerte optisch an einen Tresen, an dem Getränke ausgeschenkt werden. Gleichzeitig spiegelte das Wortspiel die Zuneigung und Zugehörigkeit der Jugendlichen zum Ort wider.

„Wir brauchen die Produkte hier in Deutschland, hier vor Ort“

Auch die geschmückten Wagen der einzelnen Ortsteile Süstedts sowie aus den Nachbarorten Wachendorf, Uenzen, Ochtmannien sowie Gödestorf und Umgebung hatten zumeist ein klar erkennbares Thema und zeigten, was Mutter Natur in der Gegend an Pflanzen, Blumen und Grün hervorbringt.

Start und Ziel des Umzugs war die alte Noltesche Mühle mit ihrer Scheune, wo es neben dem zweiten Teil des Erntegedichts Grußworte und persönliche Gedanken zur heimischen Landwirtschaft von Fleckenbürgermeister Lars Bierfischer zu hören gab. Bierfischer drückte einige strukturelle Wandlungen der Landwirtschaft – auch in der eigenen Gemeinde – in Zahlen aus und warb gleichzeitig für eine nachhaltige, transparente Landwirtschaft, die im Bewusstsein des Verbrauchers und der Preise stehen möge: „Wir brauchen die Produkte hier in Deutschland, hier vor Ort“. Nur so sei laut ihm sichergestellt, dass es gute und kontrollierte Produkte seien und „wir eine bessere Garantie für unsere Lebensmittel bekommen.“

Das Erntefest klang nachmittags bei einem netten Zusammensein mit Kaffee und Kuchen, Mettwurstknobeln sowie verschiedenen Spielen für die Kinder bei der Nolteschen Scheune aus, bevor es abends hieß: „Tanzfläche frei zu der Musik von DJ Stefan Brünjes“. Bis in die Morgenstunden wurde ausgelassen gefeiert und getanzt.

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