Paradebeispiel für gute Entwicklung

Landesbeauftragte für Landesentwicklung Leine-Weser bereist die Samtgemeinde

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Freuen sich über die Möglichkeit eines neuen Dorftreffs im sanierten Speicher in Süstedt (von links): Christian Schönfelder, Dagmar König, Heinrich Dammeier (alle vom Amt für regionale Landentwicklung Leine-Weser) sowie Christa Gluschak, Bernd Bormann, Heike Fliess, Olaf Stührmann und Ehler Meierhans. 

Süstedt - Von Alina Pleuß. „Das ist ein sehr schönes Ensemble“, sagte Heike Fliess, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser Donnerstag Morgen während ihres Besuchs in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen. Gemeint waren die Noltesche Mühle, die dazugehörige Scheune sowie der Speicher in Süstedt. Im Rahmen einer Bereisung hatte Samtgemeindebürgermeister Bernd Bormann Fliess eingeladen, um sich einen Überblick über bisherige und aktuelle Fördermaßnahmen in der Samtgemeinde zu verschaffen.

„Diesen Standort haben wir als Start für die Bereisung gewählt, da besonders hier viele Fördergelder gelandet sind“, berichtete Bormann zu Beginn. Nach dem Umbau der Scheune zu einem Kultur- und Veranstaltungsgebäude durch den Heimatverein „Süster Kring“ sowie nach den Sanierungsmaßnahmen an der Wassermühle findet derzeit der Wiederaufbau eines zur Verfügung gestellten und unter Denkmalschutz stehenden Speichers statt.

Dieser ergänze laut Christa Gluschak von der Verwaltung der Samtgemeinde das Ensemble und soll in Zukunft als Dorftreff genutzt werden. Im Fokus des Besuchs standen jedoch die vielen Flurbereinigungsmaßnahmen der Samtgemeinde. Auf ihrer Bereisung besuchte die Gruppe daher unter anderem den Benser Weg, den Schlatt am Fuchsberg sowie den Behlmer Weg (alles in Ochtmannien-Weseloh). 

Die Samtgemeinde sei in diesem Punkt ein Paradebeispiel, wie im ländlichen Raum eine gute Entwicklung betrieben werde, sagte Olaf Stührmann, Dezernatsleiter vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser mit Sitz in Sulingen. „Eine Gemeinde verändert ihr Gesicht im Rahmen solcher Flurbereinigungen. So eine Entwicklung braucht Zeit und Vertrauen – besonders zwischen den Beratern und Bewohnern.“ 

Fliess: Die Verwaltung ist ein guter Projektpartner

Dieses Vertrauen sei mit der Verwaltung Bruchhausen-Vilsens gegeben, findet Fliess. „Wir haben hier einen hervorragend aufgestellten Partner, der sich gut in die Projekte einarbeitet“, sagte Stührmann. „Sonst wären schließlich nicht so viele Projekte umgesetzt worden“, fügte Fliess hinzu.

Wie viele Projekte erfolgreich umgesetzt worden oder noch in Arbeit sind stellte die Gruppe während der Bereisung fest. Auf dem Programm stand unter anderem die Behlmer Mühle in Engeln: Die dort eingesetzten Fördermittel wurden für die Sanierung des Mühlenkopfes, der Galerie sowie des Nebengebäudes verwendet.

Im Rahmen der Strukturförderung entstandene Projekte waren im Anschluss daran in Bruchhausen-Vilsen zu besichtigen: Die Gleisanlagen der Museumsbahn, die Tagespflegeeinrichtung Marks sowie der Wohnmobilstellplatz und der Wasserspielplatz.

Die Tour endete schließlich an der Klostermühle Heiligenberg. Dort war der Neubau eines Gästehauses an der denkmalgeschützten Mühle mit EU-Mitteln gefördert worden. Sowohl Bormann als auch Fliess betonten, wie wichtig solche Treffen seien, um sich über die bisherige und noch ausstehende Zusammenarbeit auszutauschen.

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